Prime Now: Amazon erhöht die Liefergebühren

Amazon hat die Preise für den Schnelllieferdienst Prime Now angehoben. Die Bedingungen für Kunden verschlechtern sich damit. Weiterhin sind kostenlose Lieferungen innerhalb eines Zweistundenzeitfensters möglich, aber dann muss ein höherer Mindestbestellwert als bisher erreicht werden. Prime Now steht nur für Kunden mit aktivem Prime-Abonnement bereit und wird weiterhin nur in Berlin und München angeboten.
Schlechtere Bedingungen für Kunden
Wer Artikel über Prime Now(öffnet im neuen Fenster) innerhalb eines Zweistundenzeitfensters erhalten will, ohne dafür die Versandkosten zu bezahlen, muss künftig für mindestens 40 Euro bestellen. Wer ein Produkt für 39,99 Euro kauft, muss die Versandgebühren also selbst tragen. Für Zweistundenbestellungen fallen Versandkosten in Höhe von 3,99 Euro an, wenn der Mindestbestellwert nicht erreicht wird.

Bisher waren alle Bestellungen innerhalb eines Zweistundenzeitfensters kostenlos, sofern eine Mindestbestellsumme von 20 Euro überschritten wurde. Wer es noch eiliger hat, kann eine Zustellung innerhalb einer Stunde wählen: Das kostet jetzt 7,99 Euro pro Lieferung anstatt wie bisher 6,99 Euro. Generell werden Prime-Now-Bestellungen von Montag bis Samstag jeweils in einem Zeitfenster von 8 bis 24 Uhr ausgeliefert. Dabei ist das Sortiment von Prime Now deutlich kleiner als das sonstige Amazon-Angebot.
Prime Now in München und Teilen Berlins
Der Lieferdienst Prime Now ist weiterhin nur in Berlin und München verfügbar. Während München schon seit langem bis zu den Stadtgrenzen abgedeckt ist, sind viele Stadtteile Berlins nach wie vor von einer Prime-Now-Lieferung ausgeschlossen. Seit mehreren Monaten sind große Teile des Ostens der Stadt von der Prime-Now-Belieferung ausgeschlossen, obwohl diese weit vom Stadtrand entfernt sind. Besser sieht es auf westlicher Seite Berlins aus, dort wird meist sogar bis zum Stadtrand geliefert.
Bevor Kunden den Warenbestand von Prime Now anschauen können, muss eine Postleitzahl eingegeben werden, an die geliefert werden soll. Wenn diese nicht zum Liefergebiet gehört, sieht der Kunde das Sortiment nicht.