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Prime: Hybridgrafik-Unterstützung für Wayland

Der Displayserver Wayland kann nun auch experimentell mit der Prime-Infrastruktur verwendet werden. Damit sollten sich auch nach X11 Dual-GPU-Lösungen unter Linux nutzen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Nvidias Treiber lässt sich Optimus bereits unter X11 nutzen.
Mit Nvidias Treiber lässt sich Optimus bereits unter X11 nutzen. (Bild: Nvidia)

Seit vergangenem September unterstützt der X.org-X-Server 1.13 sogenannte Hybridgrafiktechniken. Dadurch ist es möglich, die Grafikhardware und die dazugehörigen Treiber in einer laufenden X-Session zu wechseln. Dafür ersannen die Entwickler die DRM-Prime-Infrastruktur, die nun auch der Displayserver Wayland nutzen kann, wie Axel Davy in einem Video demonstriert.

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Dieser schreibt dazu in dem Kommentar zum Video, dass mit der Einstellung DRI_PRIME Anwendungen gezwungen werden, auf einer dedizierten Grafikkarte zu laufen, in seinem Fall ein AMD-Modell. Ohne die Einstellung wird die Ausgabe auf der Grafikeinheit des Intel-Prozessors berechnet.

Dazu nutzte Davy Wayland und den Compositor Weston in Version 1.2 und eine gepatchte Version von Mesa 9.2. Der von Davy erstellte Patch sorgt dafür, dass die Mesa-Bibliothek überhaupt mit der Option DRI_PRIME benutzt werden kann und ein Wayland-Client auf anderer Hardware berechnet wird.

Nur experimentelle Unterstützung

Noch steht Davy aber einiges an Arbeit bevor. So soll der manuelle Export der Funktion natürlich von einem Automatismus abgelöst werden. Außerdem hofft Davy, komplett auf DRI_PRIME verzichten zu können und die Funktionalität stattdessen in Drirc zu integrieren. Zudem läuft derzeit noch der Wayland-Client selbst als DRM-Master auf der Grafikkarte, später soll dies der Compositor übernehmen, um die Darstellung mehrerer Anwendungen zu übernehmen.

Ebenso weist Davy darauf hin, dass für eine komplette Prime-Unterstützung unter Wayland noch viele wichtige Funktionen fehlen, etwa die Möglichkeit, die dedizierten Grafikkarten entsprechend der Nutzung abzuschalten oder neu zu starten.

Mit der vor allem für Laptops gedachten Optimus-Technologie von Nvidia lässt sich im laufenden Betrieb zwischen der GPU der Nvidia-Grafikkarte und den Grafikkernen der Intel Core-i-Prozessoren wechseln, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Seit April dieses Jahres unterstützt auch der proprietäre Nvidia-Treiber Optimus unter Linux.

Linus Torvalds ließ sich vergangenen Sommer wegen der fehlenden Unterstützung für die Optimus-Technologie unter Linux zu den Worten "Fuck you, Nvidia!" hinreißen, als er an der Aalto-Universität in Finnland sprach.



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Anonymer Nutzer 03. Aug 2013

Also das was du starke Zusammenarbeit nennst, ist in wirklichkeit mit dem Wort...


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