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Prime Air: Stellenabbau bei Amazons Drohnenlieferprogramm

Bei Prime Air , dem Drohnenlieferprogramm von Amazon , soll es zu zahlreichen Entlassungen gekommen sein.
/ Andreas Donath
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Lieferdrohne von Amazon (Bild: Amazon)
Lieferdrohne von Amazon Bild: Amazon

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt es wenig Spielraum für Experimente, deshalb hat Amazon bei seinem Drohnenlieferprogramm Prime Air den Rotstift angesetzt. Das Unternehmen hat laut einem Bericht von CNBC(öffnet im neuen Fenster) zahlreiche Mitarbeiter aus dem Drohnenlieferprogramm entlassen.

Prime Air hatte gerade damit begonnen , Pakete in Testmärkten auszuliefern, als die Mitarbeiter von Prime Air über die Entlassungen informiert wurden.

Entlassen wurden Mitarbeiter aus den Bereichen Konstruktion, Wartung, Systemtechnik, Flugerprobung und Flugbetrieb. In dem Bericht heißt es, dass Beschäftigte an mehreren Standorten entlassen wurden, einschließlich des Amazon-Hauptsitzes in Seattle und einer Drohnentestanlage in Oregon. Etwa der Hälfte der Belegschaft des Testgeländes soll gekündigt worden sein.

Amazon hatte seine Drohnenauslieferungen bereits 2013 angekündigt und mitunter sehr gewagte Zeitrahmen für einen Start genannt. Bislang konnte der Onlinehändler aber noch keine Bestellungen regelmäßig und durchgehend mit unbemannten Drohnen ausliefern. Im Jahr 2020 erhielt Amazon schließlich die Genehmigung dafür. Ende 2022 begann das Unternehmen mit den Drohnenauslieferungen in Lockeford, Kalifornien, und College Station, Texas.

Die Entlassungen kommen zwei Monate nach der Vorstellung einer neu entwickelten Drohne, die weiter fliegen kann als ihr Vorgänger und sogar leichtem Regen standhält. Amazon weigerte sich, Angaben über die Zahl der entlassenen Prime Air-Mitarbeiter zu machen.

Es wird vermutet, dass Amazon die Entlassungen vornahm, um sich auf die langfristige Gesundheit des Unternehmens zu konzentrieren.


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