Abo
  • Services:

Prime Air: Amazon patentiert selbstzerstörende Drohne

Die Sorgen über mögliche Abstürze von Lieferdrohnen sind ein wichtiges Argument gegen Programme wie Amazon Prime Air. Amazon hat sich etwas einfallen lassen: eine Selbstzerstörungssequenz, die verhindern soll, dass die Drohne als Ganzes vom Himmel fällt.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Lieferdrohne soll im Notfall gezielt zerstört werden können.
Amazons Lieferdrohne soll im Notfall gezielt zerstört werden können. (Bild: Amazon)

Was passiert, wenn eine Drohne einen technischen Defekt hat und abzustürzen droht? Amazon hat dafür eine Idee: Die Drohne soll sich kontrolliert in ihre Bestandteile auflösen, die einzeln zu Boden fallen.

Stellenmarkt
  1. DE-CIX Management GmbH, Frankfurt am Main
  2. Rational AG, Landsberg am Lech

"Directed fragmentation for unmanned airborne vehicles", gezielte Zertrümmerung für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV), nennt der Onlinehändler das Konzept, für das das US-Patentamt (US Patent and Trademark Office, USPTO) dieser Tage ein Patent gewährt hat. Wenn das UAV ohnehin abstürzt, ist es besser, es fällt nicht als ein großes Teil vom Himmel, sondern in mehreren kleineren. Das soll die Verletzungsgefahr verringern.

Ein eigener Controller steuert die Selbstzerstörung

Amazon hat einen Fragmentation Controller entwickelt, der die Selbstzerstörung der Drohne steuert, wenn das Fluggerät etwa wegen eines Akkuausfalls oder eines Triebwerkschadens fluguntauglich wird. Bevor das System die Desintegration einleitet, prüft es die Flugbahn, das Wetter sowie die Umgebung. Dann legt es die Reihenfolge fest, in der sich die Drohne selbst zerstört.

Dabei berücksichtigt das System verschiedene Kriterien, darunter auch den Wert der Teile. So könnte das Paket beispielsweise über einem Baum abgeworfen werden, damit es nicht auf dem Boden aufschlägt und beschädigt wird. Andere Teile könnten über einem Gewässer oder Freiflächen abgeworfen werden. Das Abtrennen der Komponenten könnte mit Federn oder kleinen Sprengladungen erfolgen.

Der Onlinehändler hatte 2013 das Programm Amazon Prime Air angekündigt. Seither hat Amazon diverse Patente in diesem Zusammenhang angemeldet. Dazu gehört etwa die Idee, mobile Drohnenstationen in Containern einzurichten, wo die Fluggeräte frische Akkus und Pakete zum Ausliefern bekommen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€ (spare 4€ zusätzlich bei Zahlung mit Paysafecard) - Release am 15.3.
  2. für 2€ (nur für Neukunden)
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)

superdachs 04. Dez 2017

Bei Flugzeugen wird das Risiko dahingehend verringert dass man sie nicht so viel über...

HMitterwald 04. Dez 2017

Ich vermute mal eher nicht. Wobei Drohnen eher <30m fliegen, Flugzeuge etwas darüber...

M.P. 04. Dez 2017

Bilderkennung ist dann wichtig. Werden Reetdachhäuser erkannt, lässt man das besser ..

M.P. 04. Dez 2017

Es gibt doch Initiativen, Landminen zu verbieten. Mich würde es irritieren, wenn ein paar...

DY 04. Dez 2017

Die Frage ist, ob da auch die Versicherung von Amazon bezahlt, wenn ich morgens an mein...


Folgen Sie uns
       


Mac Mini mit eGPU - Test

Der Mac Mini hat zwar sechs CPU-Kerne und viel Speicher, aber nur eine integrierte Intel-GPU. Dank Thunderbolt 3 können wir aber eine externe Grafikkarte anschließen, was für Videoschnitt interessant ist.

Mac Mini mit eGPU - Test Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /