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Prey im Test: Mit der Schaumfestiger-Kanone durchs All

Die Arkane Studios widmen sich nach den Fantasyabenteuern von Dishonored dem Weltall. Für Prey haben sie eine riesige Raumstation erschaffen, deren Erkundung sich für die meisten Spieler merkwürdig vertraut anfühlen könnte, aber trotzdem lohnt.

Ein Test von veröffentlicht am
Artwork zu Prey
Artwork zu Prey (Bild: Bethesda)

Wenn alle Aliens so kräftig austeilen wie die aus Prey, dann dürfen Nasa und SpaceX gerne noch ein bisschen mit ihren Erkundungsmissionen warten. Ein energiegeladener Schuss und ein Hieb der schwarzen Schattenwesen - und schon sind wir in dem neuen Actionrollenspiel der Arkane Studios mal wieder auf dem Rückzug. Schnell ist klar: Wir sollen uns hier nicht wie der Jäger, sondern der Gejagte fühlen.

Während wir uns in einer Ecke in Sicherheit wiegen, überraschen uns die Biester mit ihrer zweiten gemeinen Fähigkeit: Sie können sich als Gegenstände aller Art in der Umgebung tarnen. Als wir hoffnungsvoll der Medizintasche unterm Tisch entgegenkriechen, wartet statt der dringenden Heilung ein schwarzer wabernder Vierbeiner auf uns, der das nächste "Game Over" bedeutet - und uns einen gehörigen Schock einjagt.

Prey spielt 2032 in einer alternativen Zeitlinie. Darin wurde John F. Kennedy nicht ermordet, Amerikaner und Russen arbeiten friedlich zusammen, unter anderem an der Erforschung außerirdischer Rassen. Das geschieht aber nicht auf der Erde, sondern auf der Raumstation Talos 1, dem Schauplatz aller Geschehnisse in Prey. Geleitet wird die Station von den Geschwistern Alex und Morgan Yu, Letzterer ist der Protagonist.

  • Spieler haben die Wahl zwischen männlichem und weiblicher Yu. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Inventar wächst im Spielverlauf an und ist übersichtlicher als in Deus Ex. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Kämpfe können mit den richtigen Gerätschaften sehr spektakulär aussehen. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Über die Fähigkeitsbäume erweitern Spieler ihre Möglichkeiten. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Safes - ganz klassisch (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Im Verlauf erkunden Spielern auch ohne Schwerkraft das Drumherum der Raumstation. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spieler verbringen viel Zeit mit dem Lesen von Nachrichten und E-Mails. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • In einem Moment ein simpler Gegenstand, ... (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... im nächsten ein ekeliger Mimic (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Gloo-Kanone ist der treueste Begleiter von Yu. Mit ihr verlangsamen wir Gegner wie dieses Phantom. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)
Die Kämpfe können mit den richtigen Gerätschaften sehr spektakulär aussehen. (Screenshot: Michael Wieczorek/Golem.de)

Wie es genau dazu kommt, dass der Spieler als Morgan Yu (in weiblicher oder männlicher Variante) den Aliens direkt gegenübersteht und was Bruder Alex mit der Sache zu tun hat, verraten wir an dieser Stelle nicht. Der Einstieg in das Science-Fiction-Abenteuer ist nämlich einer der Höhepunkte des Spiels. Deswegen sprechen wir einfach mal von einer einfachen Alieninvasion, der wir uns in Prey entgegenstellen. Die einst wunderschönen Marmorhallen der Lobby von Talos 1, ganze Labore und schlichte Verbindungskorridore sind zerstört, als Yus Abenteuer so richtig losgeht. Und überall verstreut auf der Station warten etwa fünf fiese Gegnertypen nur darauf, uns den Garaus zumachen.

E-Mails statt Zwischensequenzen 
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profi-knalltüte 15. Mai 2017

Ich habe diesen Satz grad echt 10x gelesen weil ich meinen Augen kaum trauen konnte! Das...

blacklupus 10. Mai 2017

10:52 Min. https://www.youtube.com/watch?v=PcnKMbmJqa0

D43 10. Mai 2017

Entspann dich mal.

razer 10. Mai 2017

wow ernsthaft? das hätte ich mir beim besten willen nicht gedacht. kommt mir das nur so...

Vaako 09. Mai 2017

Leider mangelts den meisten Spielen eher an neuen Ideen oder spassigen gameplay als an...


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