E-Mails statt Zwischensequenzen
Die Arkane Studios setzen in Prey nach der circa zweistündigen, sehr gelungenen Einführung in das Spiel bis zum Ende kaum Zwischensequenzen ein. Wie viel Spieler über die Aliens, die lebende und tote Besatzung erfahren, hängt von ihrer Lesemotivation ab.
Was genau auf Talos 1 alles vor sich geht, lesen sie in zahllosen Textnachrichten, Memo-Schnipseln und E-Mails, manchmal gibt es auch eine kurze aufgenommene Audiospur - ganz ähnlich wie in System Shock, Bioshock oder Deus Ex.
Dass die Entwickler große Freunde der genannten Genreklassiker sind, wird schnell klar. Der primäre Servercluster in Prey trägt zum Beispiel den Namen Looking Glass. Den gleichen Namen trug auch das Studio, das unter der Leitung von Warren Spector System Shock und Thief The Dark Project erschuf.
Absolute Bewegungsfreiheit auf engem Raum
Was Prey von den Klassikern unterscheidet, ist vor allem die große Bewegungsfreiheit des Hauptcharakters und die Glaubwürdigkeit der Spielwelt. Nahezu alle Gegenstände lassen sich aufnehmen oder zumindest hochheben. Computerterminals sind wie in Deus Ex oder Doom (2016) direkt bedienbar. Die etwas rudimentäre, aber funktionale Physik-Engine lädt zum Herumspielen ein.
Zeitweise fühlen wir uns fast wie zuletzt beim Ausprobieren der vielen Virtual-Reality-Demos aus dem vergangenen Jahr. Da sich Gegenstände in Prey nicht sauber zurückstellen, sondern nur werfen lassen oder fallen gelassen werden können, verbreiten wir überall ein Chaos wie in der Küche von Job Simulator.
Duckend oder kriechend lenken wir Yu in jede noch so verwinkelte Ecke von Talos 1. Durch Klettereinlagen und Sprünge und später mit dem Jetpack erreichen wir auch höher gelegene Plattformen äußerst galant. Mit der Gloo-Kanone, einer der vielfältigen Waffen in Prey, ist es sogar möglich, selber Vorsprünge oder Treppen zu erstellen.
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| Prey im Test: Mit der Schaumfestiger-Kanone durchs All | Das kopierte Rollenspiel |










Ich habe diesen Satz grad echt 10x gelesen weil ich meinen Augen kaum trauen konnte! Das...
10:52 Min. https://www.youtube.com/watch?v=PcnKMbmJqa0
Entspann dich mal.
wow ernsthaft? das hätte ich mir beim besten willen nicht gedacht. kommt mir das nur so...