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Mobilfunk: Telefónica verschlechtert Prepaid-Tarife

Telefónica macht die Prepaid-Optionen bei dauerhafter Buchung teurer. Auf ein ganzes Jahr gerechnet, muss einmal mehr gebucht werden als bisher. Zudem gibt es bei den Konditionen des Datenvolumens Verschlechterungen und die Marke Loop wird nicht mehr verwendet.

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Vieles ändert sich bei den neuen O2-Prepaid-Tarifen.
Vieles ändert sich bei den neuen O2-Prepaid-Tarifen. (Bild: Telefónica Deutschland)

Im Prepaid-Bereich von O2 ändert sich am 1. März 2017 viel. Die Marke Loop verschwinde und werde nur noch für bestehende Tarife genutzt, erklärte Telefónica Golem.de auf Nachfrage. Außerdem werden die bisherigen sechs Tarifoptionen nicht länger angeboten und durch lediglich zwei Optionen ersetzt. Alle Neuerungen gelten nicht für bestehende Tarife. Bestandskunden behalten ihre bisherigen Konditionen, so lange sie nicht zu den neuen Tarifen wechseln.

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Wer bei Telefónica eine der neuen Prepaid-Optionen nutzt, muss sich auf höhere Kosten als bisher einstellen. Bislang hatten die Prepaid-Tarife eine Laufzeit von 30 Tagen, die neuen enden bereits nach 28 Tagen. Damit folgt Telefónica dem Beispiel der Deutschen Telekom. Wer die betreffende Prepaid-Option das gesamte Jahr über nutzt, muss diese einmal mehr als bisher buchen.

Bei den alten Prepaid-Tarifen mit einer Laufzeit von 30 Tagen blieben am Ende des Jahres nur fünf Tage offen, wenn der Tarif zwölfmal hintereinander gebucht wurde. Im Schaltjahr verblieben sechs Tage. Mit den neuen Prepaid-Tarifen bleiben bei zwölf Buchungen im Jahr hingegen 29 Tage übrig, im Schaltjahr sogar 30 Tage. Für eine ganzjährige Abdeckung durch die Option muss diese also einmal mehr als bisher gebucht werden. Im Schaltjahr bleiben zwei Tage und ansonsten ein Tag übrig.

Ungenutztes Datenvolumen verfällt nach 28 Tagen

Der Smart-Tarif umfasst für 28 Tage künftig ein ungedrosseltes Datenvolumen von 1 GByte. Bisher können Prepaid-Kunden nicht verbrauchtes Datenvolumen in den Folgemonat übernehmen. Bei den neuen Tarifen ist das nicht mehr möglich. Für das ungedrosselte Datenvolumen steht eine Geschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s zur Verfügung, Prepaid-Kunden nutzen das LTE-Netz von Telefónica.

In der Smart-Option ist standardmäßig eine Datenautomatik aktiv, die selbsttätig ungedrosseltes Datenvolumen nachbucht, bevor die Geschwindigkeit auf halbes GPRS-Tempo gedrosselt wird. Bis zu drei Mal wird Datenvolumen von 100 MByte für 2 Euro nachgebucht. Die drei Buchungen kosten also 6 Euro und erst danach wird gedrosselt.

In dieser Option sind 200 Einheiten für Telefonate und SMS enthalten. Nach Verbrauch der Inklusiveinheiten wird jede weitere Telefonminute oder SMS mit jeweils 9 Cent berechnet. Außerdem gibt es eine netzinterne Flatrate für Telefonate und Kurzmitteilungen. Für diese Leistung fallen künftig 9,99 Euro an.

Zweite Option mit Telefon- und SMS-Flatrate

Auch in der Option All-In kann nicht verbrauchtes Datenvolumen nicht mehr in den Folgemonat übertragen werden. Für 28 Tage zahlen Kunden 19,99 Euro und erhalten ein ungedrosseltes Datenvolumen von 1,5 GByte. Falls das ungedrosselte Volumen nach 28 Tagen verbraucht ist, werden für jeweils 3 Euro je 250 MByte nachgebucht. Auch hier endet die Nachbuchung nach drei Vorgängen und Kunden müssen dann 9 Euro nachzahlen. Danach wird auf 32 KBit/s gedrosselt.

Die Option enthält eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze. Alle Inklusiveinheiten der genannten Tarife können ohne Aufpreis direkt auch im EU-Ausland genutzt werden.

Im Basistarif sind keine Inklusivleistungen enthalten, dafür fallen auch keine festen Kosten an. Jedes Telefonat und jede SMS wird innerhalb Deutschlands mit 9 Cent berechnet. Anders als in den Optionen kann das mobile Internet nur im Inland genutzt werden. Das wird tageweise mit 99 Cent abgerechnet.



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Inga123 27. Mär 2017

Der Abrechnungszeitraum ist mir halbwegs egal. Ich fände es aber gut, wenn die...

DanielDD 25. Feb 2017

... sollte man doch zumindest günstig sein. Der neue 10¤-Tarif bietet keinerlei Vorteile...


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