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Prepaid: Telefónica führt eID-Verfahren ein

Nach Vodafone und Congstar bietet auch Telefónica bei ersten Marken eine Identifizierung per eID-Verfahren an. Das macht die Freischaltung einer neuen Prepaid-Karte einfacher.
/ Tobias Költzsch
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Die Freischaltung von Prepaid-Karten bei Telefónica-Marken wird künftig einfacher. (Bild: Telefónica)
Die Freischaltung von Prepaid-Karten bei Telefónica-Marken wird künftig einfacher. Bild: Telefónica

Telefónica hat angekündigt(öffnet im neuen Fenster), mit der Prepaid-Freischaltung in seinen Shops per eID zu beginnen, also mit Hilfe eines elektronischen Personalausweises. Das eID-Verfahren wurde im ersten Schritt bei den Marken Ay Yildiz und Ortel Mobile eingeführt, nun prüft das Unternehmen die Nutzung für die Kernmarke O2 und weitere Marken.

Mit Telefónica unterstützt damit ein weiterer Mobilfunkanbieter in Deutschland das eID-Verfahren. Zuvor haben bereits Vodafone und Congstar die einfache Aktivierung einer neuen Prepaid-Karte mittels des elektronischen Personalausweises eingeführt. Auch die Telekom ist gerade dabei, eID zu ermöglichen.

Wie bei den beiden anderen Unternehmen werden auch Kunden von Telefónica künftig die Aktivierung einer neuen Prepaid-Karte durch das eID-Verfahren beschleunigen können. In Läden müssen Händler die Personalausweisdaten nicht mehr manuell erfassen, sondern können sie über den NFC-Chip des Ausweises mit einem Lesegerät auslesen.

Videotelefonat oder Post Ident werden überflüssig

Telefónica will bald auch die Aktivierung zuhause über das eID-Verfahren mit Hilfe einer Online-PIN einführen. Dies scheint dem Verfahren zu ähneln, das auch Vodafone verwendet. Kunden müssen sich dann nicht mehr über ein Videotelefonat oder das Post-Ident-Verfahren legitimieren. Die bisherigen Möglichkeiten sind zeitaufwendiger, sollen aber auch künftig weiterhin zur Verfügung stehen. Selbst wer einen elektronischen Personalausweis hat, muss diesen für die Freischaltung seiner Prepaid-Karte nicht verwenden.

Telefónica zufolge haben in Deutschland 80 Prozent der Personalausweise einen Chip eingebaut, der die eID-Funktion erlaubt. Auch elektronische Aufenthaltsgenehmigungen unterstützen eID, so dass die einfache Freischaltung nicht nur auf deutsche Staatsbürger beschränkt ist.


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