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Premium-Mobile-Games: Wie Square Enix gegen Free-to-Play-Spiele bestehen will

Selbst große Publisher wie Square Enix haben Probleme, sich mit kostenpflichtigen Mobilegames gegen die Free-to-Play-Konkurrenz durchzusetzen. Denn wer bereit ist, ein Hitman für rund 60 Euro auf der Konsole zu kaufen, findet oft selbst 5 Euro für ein Mobilegame zu viel.

Artikel veröffentlicht am ,
Patrick Naud bei seinem Vortrag auf der GDC Europe
Patrick Naud bei seinem Vortrag auf der GDC Europe (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Unter der Leitung von Patrick Naud konzentriert sich das Square-Enix-Entwicklerstudio Montreal seit einigen Jahren auch auf Mobilegames: Mit Hitman Go, Hitman Sniper und Lara Croft Go wird versucht, im hart umkämpften und durch Free-to-Play-Titel überschwemmten Markt mit Spielen, die rund 5 Euro kosten, zu bestehen. Und das ist gar nicht mal so leicht, wie Patrick Naud auf der GDC Europe verriet.

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Das große Ziel eines Games für mobile Plattformen muss es sein, schnell zur "Editor's Choice" - einer Empfehlung im App-Store - zu werden. "Als Spiel muss man es schaffen, von Google und Apple in den Appstores ausgezeichnet zu werden, das hat eine unglaubliche Werbewirkung", sagte Naud. Gute Apps und Spiele bekommen regelmäßig Banner und tauchen in Empfehlungslisten auf. "Durch das Featuren als 'Editor's Choice' sind über 11 Millionen Leute auf die Appstore-Seite von Lara Craft Go gegangen. Das sind tolle Zahlen."

Doch kaufen die wenigsten das Spiel tatsächlich, denn auf den Mobile-Plattformen wollen die wenigsten Geld ausgeben. "Selbst mit einer starken Franchise wie Hitman, deren PC- und Konsolen-Versionen sich mehrere Millionen Mal für rund 60 US-Dollar verkauft haben, sind Spieler nicht bereit, 5 US-Dollar für ein Mobilegame auszugeben", sagte Naud.

Deswegen müsse versucht werden, die wenigen Spieler zu erreichen, die wirklich bereit sind, Geld für ein Mobilegame zu bezahlen. Und das gehe nur, wenn das Spiel aus der Masse herraussteche: mit einer tollen Grafik, neuartigem Gameplay und genereller Qualität. Am wichtigsten ist es aber, im Gespräch zu bleiben: "Mit kleinen Preissenkungen und Inhaltsupdates bekommt man eine Menge Aufmerksamkeit im Appstore, was sich wiederum auch in einem steigenden Umsatz zeigt", sagte Naud.

Besonders erfolgreich war ein zeitlich begrenztes Weihnachtsupdate, das eine neue Waffe und ein paar Weihnachtsdekorationen ins Spiel integrierte. "Das war super simpel in der Entwicklung, brachte aber einen enormen Umsatzaufschwung."

Das Geheimrezept, wie auch kostenpflichtige Spiele Erfolg auf Mobile-Plattformen haben, hat Naud aber noch nicht herausgefunden. "Wir können das beste Spiel überhaupt entwickeln, mit schöner Grafik, tollem Gameplay und einer starken IP. Gegen die Free-to-Play-Titel werden wir es trotzdem immer schwer haben."



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FreiGeistler 16. Aug 2016

Dachte auf /Data/Data/* hat man auch ohne root zugriff, zumindest lesend? Und wenn du...

Kurama 16. Aug 2016

Für mich ist klar, dass ich sehr wahrscheinlich kein Geld für ein Spiel auf meinem Handy...

plutoniumsulfat 16. Aug 2016

Damit hat er's den Entwicklern aber so richtig gezeigt!

windermeer 16. Aug 2016

Das war früher genauso, nur hat man sich nur im Freundeskreis über solche Spiele...


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