Premier Matchmaking: Counter-Strike 2 mit weniger Runden pro Partie

Valve hat teilweise starke Änderungen beim Matchmaking und Rangsystem(öffnet im neuen Fenster) für Counter-Strike 2 angekündigt. Dabei sollen kompetitive Partien künftig nicht mehr in Hälften zu 15 Runden, sondern nur noch je 12 Runden ausgetragen werden. Effektiv sollte dadurch die Spielzeit verringert werden. Aktuell müssen Fans bis zu einer Stunde ihrer Zeit einplanen, um ein vollständiges Match in CS:GO zu bestreiten.
Die 12-Runden-Hälften werden sich zudem auf die Spielökonomie auswirken. Bisher ist nicht klar, ob die kürzeren Matches funktionieren oder beispielsweise für Abschüsse und Ziele erreichte Rundenboni angepasst werden müssen. Die Gefahr könnte etwa bestehen, dass Teams, die die wichtige Pistolenrunde zu Beginn verlieren, weniger Zeit für ein Comeback haben. Das dürfte Valve im Laufe der Zeit noch ausbalancieren.
Neu ist das Rangsystem, das sich nicht mehr über alle Spielkarten erstreckt. Stattdessen erreichen Spieler im offiziellen Matchmaking auf jeder einzelnen Karte einen separaten Rang und werden entsprechend gegen ähnlich starke Teams ausgewählt. So umgeht Valve etwa die gängige Praxis der Vertiglobals - Spieler, die Matches nur auf der relativ wenig gespielten Map de_Vertigo spielen, diese auswendig lernen und so mit einem enormen Vorteil gegenüber anderen zufällig ausgewählten Spielern den höchsten Matchmaking-Rang namens Global Elite erreichen.
Ränge auf Basis von Spielkarten ermöglichen es zudem, weniger bekannte Maps zu lernen und nicht direkt gegen sehr starke und erfahrene Gegner antreten zu müssen. Die sogenannte Map Knowledge, zu wissen, wo wir stehen, wohin wir bei einem Angriff rotieren oder wie wir unsere Rauchgranaten werfen, ist in Counter-Strike eben genauso wichtig wie Zielgenauigkeit. Entsprechend ist es ein großer Teil des Spiels, möglichst viele Maps zu studieren und zu meistern.
Saisonale Bestenlisten für Matchmaking
In Counter-Strike 2 soll es zudem saisonale Bestenlisten für die verschiedenen Maps geben. Spieler können so stets sehen, wie gut sie sich im Vergleich zu anderen Spielern in ihrer Region oder weltweit schlagen.
Aktuell können Counter-Strike 2 und das neue Matchmaking-System von Spielern ausprobiert werden, die einen Rang in CS:GO aufweisen und einen Prime-Matchmaking-Account besitzen. Es wird sich also relativ schnell zeigen, wie gut die neuen Änderungen ankommen.



