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Bastelstunde

Unser Toshiba Z830 braucht keine Änderungen im Bios, wir können gleich mit dem Schrauben anfangen. Nachdem wir die Unterseite des Ultrabooks entfernt haben, finden wir die WLAN-Karte nicht auf Anhieb - sie steckt unter einem Flachbandkabel. Direkt daneben entdecken wir einen zweiten Mini-PCIe-Slot für das UMTS-Modem. Wie praktisch, dann können wir also weiterhin WLAN nutzen! Wir bauen das Modem aus, steckten das Mini-PCIe-Adapterkabel an und widmen uns dann dem Dock.

Volle Leistung - zumindest beim Stromverbrauch

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Die beiliegenden ATX-Kabel schließen wir an ein Standard-PC-Netzteil - wir müssen es nicht zum Starten überbrücken. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, ein Laptop-Ladegerät zu verwenden. Das empfiehlt sich, wenn die genutzte Grafikkarte nur eine geringe Leistungsaufnahme hat. Davon ist unser Pixelbeschleuniger aber weit entfernt.

  • Der Lieferumfang des EXP GDC Beast Docks beinhaltet neben dem Dock noch zwei Kabel. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Anschlüsse für HDMI, USB und Strom sind vorhanden. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Die Anleitung ist nur auf Chinesisch und Englisch gehalten, aber sehr hilfreich. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Unsere Grafikkarte ist weder klein noch stromsparend. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Unter diesem Flachbandkabel sind die zwei Mini-PCI-Express-Anschlüsse verborgen. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Die WLAN-Karte wird durch das Kabel zum EXP GDC Beast Dock ersetzt. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Das Kabel ist zwar flach, aber nicht flach genug, um es durch existierende Öffnungen zu fädeln. Foto: Martin Wolf / Golem.de
  • Über 40 fps in Crysis, das ist ein beachtliches Ergebnis. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Zuvor lag die Bildrate bei unter 10 fps. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Auch GTA V läuft. Aber die Landschaft poppt mitunter recht spät ins Bild. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Auch in Unigine Heaven ist wieder der Unterschied... Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • ...deutlich sichtbar. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Selbst mit Tessellation ist unser Frankenstein-Ultrabook nun konkurrenzfähig. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • An die Arbeit: 80% Gaußscher Weichzeichner auf einem 30-sekündigen Clip in Premiere Pro CC. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Dafür braucht unser Rechner GPU-unterstützt knapp zwei Minuten. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Ohne Hilfe sind es fast 5 Minuten Renderzeit. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Auch Tomb Raider ist jetzt spielbar. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Zuvor machte der Titel aus dem Jahr 2013 keinen Spaß auf unserem Notebook. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
  • Bei Assassins Creed Origins stießen wir allerdings an die Grenzen unserer Bastelei. Unsere i5 Dualcore-CPU ist eindeutig zu langsam... und 4 Gbyte RAM sind wohl auch zu mager. Screenshot: Martin Wolf / Golem.de
Unsere Grafikkarte ist weder klein noch stromsparend. Foto: Martin Wolf / Golem.de

Wir verwenden eine 2012er Geforce GTX 680 von EVGA in der Classified Version. Diese hat zwar für damalige Zeiten üppige 4 GByte Videospeicher, ist aber mit 250 Watt TDP auch ein ziemlicher Stromfresser. Sie muss gleich mit zwei 8-Pin-Kabeln angeschlossen werden. Wir brauchen also auf jeden Fall ein ATX-Netzteil.

Als letztes fehlt nur noch die Verbindung vom Laptop zum Dock. Dazu stecken wir das flache Mini-PCIe-Kabel, das aus den Eingeweiden unseres Ultrabooks herausragt, in die HDMI-Buchse am Dock ein. Für eine dauerhafte Installation des Kabels müssten wir das Gehäuse des Rechners beschädigen. Wer das vorhat, sollte einen Dremel oder ein ähnliches Werkzeug besitzen und sich auf etwas mehr Bastelarbeit einstellen - wenn nämlich der PCIe-Slot ungünstig liegt, lässt sich das Notebook unter Umständen nicht mehr zusammenschrauben.

Als wir nacheinander das ATX-Netzteil und das Notebook einschalten passiert leider gar nichts. Der Fehler ist schnell gefunden: Mit dem PCIe-Slot des UMTS-Modems funktioniert das Dock nicht. Nachdem wir die WLAN-Karte ausgebaut und durch das Kabel zum Dock ersetzt haben, bootet das Notebook und auf dem angeschlossenen Monitor erscheint der Windows-10-Desktop. Glücklicherweise hat unser Toshiba Z830 aber noch einen RJ45-Port, so können wir die Nvidia-Treiber in der Version Geforce 301.10 herunterladen und installieren.

Danach läuft auch weiterhin alles auf dem externen Monitor - nicht auf dem internen Display. Wir können die eGPU nicht dazu bewegen, das Bild wieder zurück in das Notebook zu spiegeln. Grundsätzlich soll das bei einigen Geräten möglich sein - aber praktisch ist es nicht. Denn um die Daten von der externen Grafikkarte zurück in den Rechner zu bewegen, ist die Bandbreite der Anbindung mit Mini-PCIe nicht ausreichend. Es kommt zu starken Leistungseinbußen.

Nachdem nun Hard- und Software vorbereitet sind, geht es ans Spielen und Benchmarken.

 Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 EuroDie Grenzen des Wachstums 
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Trockenobst 27. Jun 2018

Wer nicht viel Geld hat und Zugang zu B- und C-Ware hat hier eine interessante Option...

Aki-San 27. Jun 2018

Oder direkt die schönen Lösungen von MSI/Razor/Nvidia nehmen. Je nach Anwendung kann man...

lgo 20. Jun 2018

Welches Wort meinst du denn?

Kondom 01. Jun 2018

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CruZer 20. Jan 2018

Ich denke mal so etwas in diese Richtung hier: https://www.amazon.de/Original-Dell...


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