Abo
  • Services:

Preisvergleich: Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

Im Test haben mehrere Preisvergleichsdienste immer wieder denselben Shop als Sieger angezeigt und auf nicht verfügbare Topangebote verwiesen. Als einzige Preissuchmaschine hat Google/Shopping in den Ergebnislisten keine Angebote von Amazon und Marketplace angegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Preisvergleich: Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig
(Bild: Media Markt)

Preissuchmaschinen haben eine hohe Fehlerquote von rund 25 Prozent. Das hat eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ergeben, die am 1. September 2014 vorgelegt worden ist. Untersucht wurden Billiger, Evendi, Guenstiger, Idealo, Google/Shopping, Kelkoo, Meta-Preisvergleich und andere.

Stellenmarkt
  1. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren
  2. Vector Informatik GmbH, Regensburg

Bei jeder vierten Anzeige stimmten Produktpreis oder Versandkosten nicht mit den Angaben auf der Seite des Händlers überein. Bis zu 87 Euro machte die Differenz bei Meta-Preisvergleich im schlimmsten Fall aus. Artikel waren oft nicht vorrätig, oder auf den ersten Plätzen wurden andere Modelle als die gesuchten angezeigt. Mit zwei Fehlern am zuverlässigsten arbeitete Idealo, besonders viele Fehler machten bei jeweils 30 Vergleichen Evendi (10) und Google (11).

Kelkoo wirbt mit "über 60 Millionen Angeboten in 12 Ländern". Doch bei zehn Suchanfragen listete das Portal siebenmal nur einen einzigen Shop. Dies war zudem oftmals der teuerste Anbieter, oder es konnte derzeit nicht geliefert werden.

Mit massiven Mängeln bei der Sortierung ihrer Trefferlisten fielen zwei Anbieter auf: Meta-Preisvergleich und Evendi. Diese Portale sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale nur bedingt brauchbar.

Beim Onlinekauf setzen sich die Gesamtkosten aus Produktpreis und Versandkosten zusammen. Oft zeigte die Preissuche die Gesamtkosten nicht an, der Nutzer musste die Informationen umständlich aus den Ergebnislisten heraussuchen und berechnen. Hier fielen besonders Meta-Preisvergleich und Idealo negativ auf. Google zeigte in den Ergebnislisten im Gegensatz zur Konkurrenz kein Angebot von Amazon und Marketplace an.

Die Suchmaschinen mussten bei dem Test fünf unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) von Elektrogeräten unterbieten. Blu-ray-Recorder und Bodenstaubsauger fanden sie im Netz um bis zu 40 Prozent preiswerter. Im Schnitt ließen sich 30 Prozent sparen.

Bei fünf zufällig ausgewählten Prospekt-Sonderangeboten von Euronics und Expert, Marktkauf, Mediamarkt und Medimax gelang es nur Google und Meta-Preisvergleich, ein Angebot zu unterbieten. Drei erzielten hier einen Gleichstand. Bei Waschmaschinen und GPS-Geräten scheiterten die meisten Preissuchmaschinen deutlich: bisweilen um zwölf Prozent.

Billiger.de konnte bei sechs der zehn verglichenen Produkte den günstigsten Preis ermitteln, Meta-Preisvergleich und Idealo gelang das viermal.

Den Titel "Schlechtester beim Best-Preis-Vergleich" erhielt Kelkoo. Sechsmal stand der Betreiber mit seiner Top-Empfehlung am Ende des Testfeldes. Je dreimal waren Google und Preis.de die schlechtesten.

Immer wieder zeigten mehrere Preisvergleichsdienste denselben Shop als Sieger an. Bei einem Kaffeeautomaten war dies in acht der neun getesteten Suchmaschinen der Fall. Es gab auch das andere Extrem: So wiesen die neun Portale für einen Blu-ray-Recorder acht unterschiedliche Bestpreise aus.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

__destruct() 24. Nov 2014

Woraus sich schließen lässt, dass du "normal" und "ungebildet" gleichsetzt.

ap (Golem.de) 02. Sep 2014

Bevor es hier weiter abgleitet, wird der Thread geschlossen.

ramrod 02. Sep 2014

Ich habe schon einige Euros gespart wenn ich den gesuchten Artikel nicht direkt beim...

windermeer 02. Sep 2014

Aber müsste er jetzt nicht ein A+++ bekommen für den geringen Stromverbrauch und ein D...

Dwalinn 02. Sep 2014

Lustigerweise haben ich das auch erst überlesen xD zum glück hatte ich vorhin nichts...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /