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Preiskampf: Andere noch günstiger als Telekom Magenta Zuhause

Die gesenkten Preise der Telekom stören andere Telekomunternehmen, die die Bundesnetzagentur um Hilfe anrufen. Doch es gibt noch andere günstige 50 MBit/s-Angebote im Preiskampf.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom Standort Bonn Landgrabenweg bei Nacht
Telekom Standort Bonn Landgrabenweg bei Nacht (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom verteidigt ihren Preis für Magenta Zuhause gegen Kritiken der Konkurrenz, die die Bundesnetzagentur angerufen haben. Sie führt dafür 50 MBit/s-Angebote anderer Anbieter an, die noch günstiger sind. Telekom-Sprecher Philipp Blank hat Golem.de erklärt: "Die Telekom muss auf regional unterschiedliche Wettbewerbssituationen reagieren können - in einigen Ballungsgebieten haben wir einen Marktanteil von unter 30 Prozent. Über unsere regionalen Tarifangebote haben wir die Bundesnetzagentur in den vergangenen Monaten umfassend informiert. Die Beschwerden der Wettbewerber sehen wir gelassen. Ein Missbrauchsverfahren in dieser Sache gibt es nach unseren Kenntnissen derzeit nicht."

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Die Deutsche Telekom bietet unter anderem ihren Tarif Magenta Zuhause M mit Telefon-Flatrate und bis zu 50 MBit/s im Downstream in Städten wie Berlin, Stuttgart, Bochum, Kiel, Karlsruhe, Mannheim, Leipzig, München, Lübeck und Bonn in den ersten zwölf Monaten für 29,95 Euro pro Monat und danach für 34,95 Euro an. Bei Online-Bestellung reduziert sich der Monatspreis in den ersten zwölf Monaten noch einmal um zehn Prozent. In Köln vermarktet die Telekom diesen Tarif im Telekom-Shop oder über die Hotline zum Monatspreis von 24,95 Euro über einen Zeitraum von 24 Monaten.

Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) erklärte, diese Preise seien wettbewerbsverzerrend, weil die IP-Bitstrom-Vorleistungspreise der Telekom für ihre Konkurrenten teilweise deutlich über den von ihr angebotenen Endkundenpreisen in den ersten zwölf Monaten lägen. Bei einem 50-MBit/s-VDSL2-Anschluss seien dies 30,99 Euro brutto. Laut Breko läuft ein Verfahren bei der Bundesnetzagentur unter dem Aktenzeichen BK2-15-003. Die Bundesnetzagentur bestätigte Golem.de, dass zwei Anträge wegen Entgeltmissbrauchs zu dem Tarif Magenta Zuhause der Telekom eingereicht wurden. "Ich bitte um Ihr Verständnis, dass die Bundesnetzagentur keine Aussagen zu laufenden Verfahren trifft", sagte ein Sprecher dazu.

Preiskampf um Internet- und Telefonie-Flat

Telekom-Sprecher Blank sagte weiter zu den Vorwürfen: "Über das Kontingent-Modell - das wir in Köln beispielsweise auch mit Netcologne vereinbart haben - können Wettbewerber das Vorleistungsprodukt für VDSL für 18,18 Euro netto bei uns einkaufen."

So bietet Netcologne eine "Internet-Flat für Vielsurfer" mit Telefonieflatrate und bis zu 50 MBit/s für 19,90 Euro in den ersten sechs Monaten und danach für 29,90 Euro. Dazu erhält der Käufer noch 50 Euro Startguthaben.

Der Provider 1&1 bietet den Tarif Doppel-Flat-VDSL für Internet und Telefonie zum Preis von 19,90 Euro in den ersten 12 Monaten. Danach steigt der Preis auf 39,99 Euro.



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Sharkuu 01. Jul 2015

:/ ich vergesse immer das frühstück, das gibs bei mir nicht, kann vor dem mittag nix...

P1r4nh4 30. Jun 2015

Das ist so aber nicht ganz richtig. Also unser IPTV läuft mit der FritzBox auch...

Unix_Linux 29. Jun 2015

Gratulation

plutoniumsulfat 29. Jun 2015

Also die ganzen Discountmarken, darunter Alditalk, gehören nicht zu Drillisch, sondern...

NotAlive 29. Jun 2015

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