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Preiserhöhungen: Xbox Series X kostet jetzt 300 Euro mehr als zum Marktstart

Microsoft hat die neuen Xbox-Preise für Europa veröffentlicht. Die Aufschläge fallen teils deutlich höher aus als in den USA.
/ Peter Steinlechner
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Verpackung einer Xbox Series X (Bild: Philip Pacheco/Getty Images)
Verpackung einer Xbox Series X Bild: Philip Pacheco/Getty Images

Nachdem Microsoft Ende Juni eine weitere Preiserhöhung für die Xbox angekündigt, aber noch keine Preise für Europa genannt hatte, ist nun klar, was Kunden hierzulande für die Konsolen zahlen müssen.

Der Konzern überträgt die angekündigten US-Aufschläge nicht eins zu eins auf den europäischen Markt, sondern erhöht die Preise laut dem offiziellen Store(öffnet im neuen Fenster) teilweise stärker.

Exemplarisch zeigt sich das an der ursprünglichen Xbox Series X mit 1 TB Speicher und Ultra-HD-Blu-ray-Laufwerk, die im November 2020 für 500 Euro auf den Markt kam. Sie kostet nun 800 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von 300 Euro beziehungsweise 60 Prozent.

Gegenüber der vergangenen europäischen Preiserhöhung im Mai 2025 beträgt der Aufschlag 200 Euro. In den USA erhöhte Microsoft den Preis desselben Modells zum 1. August 2026 dagegen um 150 US-Dollar auf 800 US-Dollar – jeweils ohne die dort erst beim Kauf hinzukommende Mehrwertsteuer.

Der Speicher ist schuld!

Die Ende 2024 eingeführte Digital Edition der Xbox Series X ohne Laufwerk steigt auf 750 Euro. Die Xbox Series S mit 512 GB verteuert sich von 350 auf 500 Euro, die Version mit 1 TB Speicher kostet nun 600 statt 400 Euro. Die Galaxy-Black-Edition der Series X mit 2 TB Speicher läuft aus, ist im Microsoft Store derzeit aber noch für 700 Euro erhältlich.

Microsoft begründet die Erhöhung mit den stark gestiegenen Kosten für Speicherbausteine. Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Preise für Arbeitsspeicher und Konsolenspeicher innerhalb kurzer Zeit mehr als verzweieinhalbfacht. Bis Herbst 2027 rechnet Microsoft mit einer weiteren Verdopplung.

Xbox Series X und S – Fazit
Xbox Series X und S – Fazit (02:38)

Trotz der höheren Verkaufspreise dürfte Microsoft mit der Hardware weiterhin kaum oder gar kein Geld verdienen. Nach Informationen von Windows Central lag das Minus zuletzt bei rund 150 US-Dollar pro verkaufter Xbox. Diese Angabe dürfte sich auf die Preise vor der nun wirksam gewordenen Erhöhung beziehen.

Das Magazin schreibt allerdings auch, dass Microsoft selbst mit den neuen Preisen voraussichtlich noch Verluste mit jeder verkauften Konsole mache. Eine konkrete Summe für die Zeit nach der Preisanpassung nannte der Bericht nicht.


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