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Preiserhöhung: Intel-Prozessoren werden wohl doch nicht teurer

Entgegen anderslautenden Berichten will Intel offenbar nicht die Preise für Core-Prozessoren erhöhen.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Martin Böckmann
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Intel-Core-Prozessoren werden wohl vorerst doch nicht teurer.<b>Nachtrag vom 27. Juli 2023, 8:32 Uhr</b><br><br> (Bild: Intel)
Intel-Core-Prozessoren werden wohl vorerst doch nicht teurer.<b>Nachtrag vom 27. Juli 2023, 8:32 Uhr</b><br><br> Bild: Intel

In einem Schreiben an Großhändler soll Intel Preiserhöhungen für Desktop-Prozessoren angekündigt haben; Intel bestreitet nun dessen Existenz. "Zum aktuellen Zeitpunkt" seien keine derartigen Preiserhöhungen geplant, teilte der Prozessorhersteller Golem.de mit.

PC Games Hardware(öffnet im neuen Fenster) hatte berichtet, Großhändler hätten ein Schreiben von Intel erhalten. In diesem werde mitgeteilt, dass alle Core-CPUs im Einzelhandel teurer würden.

Kommende Prozessoren wie die Meteor-Lake-Prozessoren für Notebooks sowie der wahrscheinlich im Oktober anstehende Raptor-Lake-Refresh werden nicht nachträglich teurer. Die Core i-12000 ( Alder Lake ) sowie Core i-13000 ( Raptor Lake ) Prozessoren dürften demnach beim alten Preis bleiben.

Die Refinanzierung der neuen Fabriken soll kein Grund für höhere Preise sein. Intel sortiert dazu weiterhin rigoros Geschäftsbereiche aus, die mit der Chipherstellung nichts zu tun haben oder nicht ausreichend Gewinne erzielen. Zuletzt wurde die NUC-Produktion aufgegeben , die zumindest in großen Teilen von Asus weitergeführt wird. Auch eigene Server stellt Intel nicht mehr her, hier wird sich ebenfalls auf die darin verbauten Prozessoren, GPUs und Netzwerkadapter konzentriert.

Auch Grafikkarten nicht teurer

Intel-Arc-Grafikkarten fielen zuletzt weiter im Preis. Die Intel Arc A750 ist aktuell ab 240 Euro lieferbar, und auch die Arc A770 ist für unter 300 Euro verfügbar. Durch stetig besser werdende Treiber sind die Grafikkarten mittlerweile weitgehend konkurrenzfähig zu ihren jeweiligen Mittelklasse-Konkurrenten aus der Nvidia-Ampere-Generation. Die Preise für Grafikkarten wird Intel offenbar ebenfalls nicht erhöhen.

Die starke Konkurrenz der AMD-Ryzen-Prozessoren dürfte dafür sorgen, dass auch weiterhin keine besonders großen Sprünge möglich sind, selbst wenn Intel doch noch höhere Preise beschließen sollte.

Nachtrag vom 27. Juli 2023, 8:32 Uhr

Unter Berufung auf PCGH hatten wir ursprünglich berichtet, Intel plane Preiserhöhungen für alle Core-CPUs. Der Hersteller dementierte das inzwischen, wir haben den Artikel entsprechend angepasst.


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