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Preiserhöhung angekündigt: Netflix erhöht Preise in den USA erneut

Netflix hebt in den USA erneut die Preise an. Betroffen sind alle Abo-Stufen für Neu- und Bestandskunden.
/ Peter Osteried
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Abonnenten in den USA müssen tiefer in die Tasche greifen. (Bild: Netflix)
Abonnenten in den USA müssen tiefer in die Tasche greifen. Bild: Netflix

Der Streamingdienst Netflix erhöht erneut seine Preise in den USA: Wie das US-Branchenmagazin Variety(öffnet im neuen Fenster) berichtet, steigen die Kosten für alle drei Abomodelle ab dem 26. März 2026. Es ist bereits die zweite Preisanpassung innerhalb von etwas mehr als einem Jahr.

Netflix weiter der weltweit größte Streamingdienst

Konkret kostet das werbefinanzierte Standard-Abo künftig 8,99 US-Dollar pro Monat statt bisher 7,99 US-Dollar. Das Standard-Abo ohne Werbung steigt von 17,99 auf 19,99 US-Dollar, während das Premium-Modell künftig 26,99 statt 24,99 US-Dollar kostet. Die Erhöhungen fallen damit je nach Tarif zwischen einem und drei US-Dollar aus.

Die neuen Preise gelten sofort für Neukunden. Bestandskunden werden schrittweise umgestellt und laut Unternehmen etwa einen Monat vor der Umstellung per E-Mail informiert.

Mit mehr als 325 Millionen Abonnenten bleibt Netflix der weltweit größte Streamingdienst und liegt weiterhin deutlich vor Konkurrenten wie Amazon Prime Video und Disney+. Das Unternehmen hat sein Angebot zuletzt ausgebaut, etwa durch Live-Events, Videopodcasts und neue Spielefunktionen innerhalb der Plattform.

Eine konkrete Begründung für die erneute Preiserhöhung liefert Netflix nicht. In einer Stellungnahme betont der Konzern jedoch, man wolle weiterhin unterschiedliche Preisstufen anbieten und zusätzliche Einnahmen in Inhalte sowie die Weiterentwicklung der Plattform investieren.

Und in Deutschland?

Bereits Anfang 2025 hatte Netflix seine Preise angepasst, damals erstmals seit mehreren Jahren für das Standard-Abo. Die erneute Erhöhung deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Marktposition als stark genug einschätzt, um steigende Kosten an die Nutzer weiterzugeben. Ob dies zu Kündigungen führt, bleibt abzuwarten. Für Deutschland sind noch keine steigende Preise angekündigt worden, das dürfte aber wohl nur eine Frage der Zeit sein.


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