Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Preise für Server und VMs: IBMs Cloud wird deutlich teurer

In einigen Regionen bezahlen Kunden bis zu 29 Prozent mehr Geld für ihre IBM -Cloud. Auch in Deutschland kommt es zu merklichen Verteuerungen.
/ Oliver Nickel
1 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Viele Cloudanbieter erhöhen ihre Preise. (Bild: Pixabay.com)
Viele Cloudanbieter erhöhen ihre Preise. Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

Ab dem 1. Januar 2024 müssen Cloudkunden bei IBM mehr Geld für die Dienste bezahlen. Das Unternehmen wird die Preise für bestimmte Regionen merklich anheben. So steigt der Preis für diverse Dienste in der brasilianischen Region São Paulo um 29 Prozent an. In den Regionen Frankfurt, Madrid oder Paris muss mit einer Preissteigerung von 16 Prozent gerechnet werden, in Sydney, Singapur und Tokyo sind es 20 Prozent.

IBM gibt an, dass die gestiegenen Preise diverse Produkte betreffen. Dazu zählen Bare-Metal-Server, virtuelle Serverinstanzen, Daten- und Blockspeicher und die Netzwerkinfrastruktur. Generell wird IBMs Platform-as-a-Service-Angebot eine Preissteigerung von 3 Prozent erfahren. Dazu zählen beispielsweise Security-Anwendungen und Datenbanken.

Eine Übersicht stellt IBM auf Github(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Die Spalte Effective Increase bezieht sich dabei auf die Preiserhöhung im Vergleich zur bereits geplanten Erhöhung in US-Verfügbarkeitszonen. Die absoluten Zahlen (New Uplift) sind hier allerdings für internationale Kunden von Bedeutung.

Anpassen an Inflation?

Der Konzern gibt nicht an, warum die Preise teils drastisch erhöht werden. Eine einfache Erklärung: IBM passt sich der aktuellen Inflationsrate an, die gerade in Brasilien beispielsweise mit 12 Prozent sehr hoch ist.

Zudem ist IBM nicht das einzige Unternehmen, das so agiert. Viele anderen Konzerne haben ihre Preise ebenfalls erhöht. Das gilt beispielsweise für Softwareunternehmen wie Salesforce (CRM-Software) und Cloudflare (DNS-Server und Security) und andere Cloudanbieter wie AWS und Microsoft.

Das Problem: Der Wechsel auf einen anderen Clouddienst ist nicht immer einfach möglich, da oft viele IT-Elemente von Kunden darauf aufbauen. Offline-Zeiten sind deshalb oft teuer, selbst im Vergleich zu drastischen Preiserhöhungen bei IBM, Microsoft, Amazon und Co.


Relevante Themen