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Preise: 1&1 Drillisch kämpft mit Telefónica um 64 Millionen Euro

1&1 Drillisch und Telefónica streiten um Preiserhöhungen in einer Schiedsklage.

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Wird von 1&1 Drillisch mitgenutzt: das Netz der Telefónica
Wird von 1&1 Drillisch mitgenutzt: das Netz der Telefónica (Bild: Telefónica Deutschland)

1&1 Drillisch streitet weiter mit der Telefónica um eine Erhöhung der Vorleistungspreise um rund 64 Millionen Euro. Das gab die Tochtergesellschaft von United Internet am 8. Oktober 2020 bekannt. 1&1 Drillisch hat eine Schiedsklage eingereicht, um das Ergebnis eines Preisüberprüfungsverfahrens zu hinterfragen. Mehrere Preisüberprüfungen sind strittig, 1&1 Drillisch hat kein eigenes Netz.

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Der Schiedsgutachter kommt laut 1&1 Drillisch auch im neuen Entwurf seines Gutachtens zu dem Ergebnis, dass die von Telefónica im Dezember 2018 geltend gemachte Preiserhöhung im geprüften Zeitraum 2016 bis 2020 in voller Höhe unberechtigt ist.

"Im Mobile Bitstream Access für Mobile Virtual Network Operator (MVNO) Vertrag von 1&1 Drillisch mit Telefónica ist vorgesehen, dass zweimal pro Jahr die Preise durch einen Gutachter überprüft werden können, wenn das von den Parteien gewünscht wird. Um diese Price Reviews geht es", sagte Unternehmenssprecher Mathias Brandes Golem.de im April 2020. "Das erste Preisanpassungsverfahren, das sich auf den September 2017 bezieht, ging im Herbst 2019 zu Ende. 1&1 Drillisch sah die Preise als zu hoch an und forderte eine Absenkung. Der Gutachter entschied aber zugunsten von Telefónica."

Warum die Telefónica den Konkurrenten 1&1 Drillisch als Untermieter hat

Als die Fusion von Telefónica O2 und E-Plus von der EU-Kommission im Juli 2014 unter Auflagen genehmigt wurde, bekam Drillisch die Möglichkeit, 20 Prozent der Kapazität der Telefónica-Mobilfunknetze anzumieten.

Durch die Übernahme von Drillisch für über zwei Milliarden Euro hat United Internet garantierten Zugriff auf diese Kapazität. Zudem hat 1&1 Drillisch Zugriff auf die Mobilfunktechnologie der 5. Generation des Netzbetreibers. Im Vertrag von 1&1 Drillisch mit Telefónica steht laut 1&1, dass der Provider genauso gestellt ist wie Telefónica und Zugriff auf maximal 30 Prozent des Netzes hat, inklusive aller Neuerungen.

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