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Preisabsprachen bei Toner und PCs: Milliarden-Kartellstrafe gegen HP und Partner verhängt

HP ist dabei erwischt worden, zusammen mit Handelspartnern illegale Preisabsprachen bei Computern, Tintenpatronen und Toner betrieben zu haben.
/ Ingo Pakalski
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Kartellwächter belegen illegale Preisabsprachen durch HP. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Kartellwächter belegen illegale Preisabsprachen durch HP. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Die indische Wettbewerbskommission (CCI) hat gegen HP und mehrere Geschäftspartner eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Rupien verhängt, das sind umgerechnet rund 12,7 Millionen Euro. Die beschuldigten Unternehmen waren nach Erkenntnissen der Behörde demnach an einer "Kartellbildung" beteiligt, um die Preise für Computer, Tintenpatronen und Toner für Laserdrucker festzulegen.

In mehreren Fällen wurden nach CCI-Angaben Angebotspreise für staatliche Aufträge im Bereich Computer sowie für den Verkauf von Tintenpatronen, Toner und anderem Druckzubehör künstlich hochgehalten. HP habe damit nach Angaben der Behörde andere Hersteller aus dem Markt drängen wollen, indem diese von Aufträgen der Regierung abgehalten worden seien.

Zudem sollten Wiederverkäufer davon abgehalten werden, Tinte und Toner zu verkaufen, die nicht direkt von HP stammten. Nur gegen HP wurde eine Geldstrafe(öffnet im neuen Fenster) in Höhe von 1,3 Milliarden Rupien (rund 11,78 Millionen Euro) verhängt. Zudem gab es eine zweite Geldstrafe in Höhe von 119,8 Millionen Rupien (rund 1,09 Millionen Euro) gegen HP.

Geldstrafen gegen Handelspartner von HP

Gegen 21 Handelspartner von HP(öffnet im neuen Fenster) wurde zudem wegen Kartellabsprachen eine Geldstrafe in Höhe von 35,2 Millionen Rupien verhängt, das sind umgerechnet knapp 320.000 Euro.

Die fraglichen Taten sollen im Zeitraum von 2017 bis 2020 passiert sein. In dieser Zeit soll es Scheingebote und verbotene Preisabsprachen gegeben haben. Im Laufe der Untersuchungen widersprach die indische HP-Niederlassung den Anschuldigungen, hatte damit allerdings keinen Erfolg.

Die Wettbewerbsbehörde verlangt von HP in Indien sowie von Vertriebspartnern, das "wettbewerbswidrige Verhalten einzustellen". Innerhalb von 60 Tagen müssen Schulungsprogramme zur Einhaltung des Wettbewerbsrechts durchgeführt werden.

Zu der aktuellen Entscheidung gibt es bisher keine Stellungnahme von HP.

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