Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.

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Ein gefiederter Corythoraptor aus der Nähe
Ein gefiederter Corythoraptor aus der Nähe (Bild: Apple)

Brachiosaurus, Dilophosaurus, Tyrannosaurus Rex und Velociraptor dürften einige Erwachsene gerade noch so kennen (Jurassic Park). Beim Edmontosaurus, Mosasaurus, Quetzalcoatlus oder Therizinosaurus müssen aber sicher die meisten passen, wohingegen viele Kinder sofort freudig mit dem Kopf nicken. Viele Kinder - und ich.

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Aus diesem Grund habe ich mich riesig gefreut, dass mir Apple mit Prehistoric Planet (Ein Planet vor unserer Zeit) einen Wunsch erfüllt hat, den ich seit über 20 Jahren hege: eine Dokumentation wie einst Walking with Dinosaurs (Im Reich der Giganten) von 1999, die über mehrere Episoden hinweg diverse Spezies begleitet und ihre Lebensumstände so realistisch wie möglich abbildet.

Tatsächlich ist Prehistoric Planet nach Walking with Dinosaurs und Planet Dinosaur bereits die dritte Reihe dieser Art, sie alle stammen von der britischen BBC. Für das neueste Werk hat sich Apple nicht lumpen lassen und mein persönliches Dream-Team engagiert: Für die realen Aufnahmen wurde die Natural History Unit der BBC um die Welt geschickt, die auch schon Blue Planet, Green Planet sowie Planet Earth gedreht hat.

Eine Doku wird für mich erst durch Attenborough zur Doku

Mit David Attenborough als Sprecher im englischen Original geht ein Kindheitstraum in Erfüllung, obendrein wurde gar noch Hans Zimmer (Inception, Pirates of the Caribbean, The Dark Knight) als Komponist engagiert. Kurzum: eine BBC-Produktion, wie sie kaum BBC-iger sein könnte und damit genau das, was ich mir so lange erhofft habe.

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Nun gibt es aber keine echten Dinosaurier mehr, weshalb sie digital erstellt werden mussten. Apple hat sich gemeinsam mit der BBC die Moving Picture Company (MPC) als Partner herausgesucht, die zuletzt mit The Lion King und The Junglebook gezeigt hat, was sie kann. Ich finde das CGI von Prehistoric Planet äußerst gelungen, nur selten bin ich während der fünf Episoden in das Uncanny Valley gestolpert.

Ob die Federn eines Velociraptors, die Membran eines Quetzalcoatlus oder die Schuppen eines T-Rex: All das ist höchst detailliert gestaltet, auch die Animationen vermitteln einen guten Eindruck der Masse der jeweiligen Tiere - egal, ob sie leicht oder schwer sind. Einzig das Licht- und Schattenspiel sowie das Rendering von Szenen unter Wasser mutet teils weniger realistisch an, als ich es erwartet hätte.

Ja, Velociraptoren waren gefiedert

Besonders schön finde ich, dass jede Folge mit Bonusmaterial angereichert ist: So wird erklärt, warum der Velociraptor - anders als in den meisten Teilen von Jurassic Park, wo er viel eher einem beschuppten Deinonychus ähnelt - gefiedert ist oder wieso ein Tyrannosaurus Rex sehr wahrscheinlich ein ziemlich guter Schwimmer war.

Die Darstellung in Prehistoric Planet orientiert sich an neuen Forschungserkenntnissen, weshalb sich einige der gezeigten Dinosaurier optisch von denen früherer Dokumentationen teils deutlich unterscheiden.

Prehistoric Planet läuft seit dem 23. Mai 2022 auf Apple TV+, jede der fünf verfügbaren Folgen befasst sich mit einem bestimmten Biotop und den dort lebenden Tieren.

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jo-1 06. Jun 2022 / Themenstart

Du hast Probleme - muss man nicht wirklich verstehen - hab mir FireTV für unterwegs...

jo-1 06. Jun 2022 / Themenstart

Mit persönlichen Angriffen disqualifizieren sich Forant:Innen immer selbst. Schon...

jo-1 06. Jun 2022 / Themenstart

Bei welcher Marke ist das anders? Bei welchem Land, Verein oder Fußballmannschaft ist...

Harioki 30. Mai 2022 / Themenstart

Severance ist echt gut, Infiltration fand ich auch nicht schlecht.

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