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Im Test treten die beiden Notebooks Dell Precision M3800 und Tuxedo Book XC1505 gegeneinander an.
Im Test treten die beiden Notebooks Dell Precision M3800 und Tuxedo Book XC1505 gegeneinander an. (Bild: Tim Schürmann)

Ungewöhnliches HDMI-Problem

Im Test funktioniert auf dem Tuxedo Book XC1505 die Bildschirmausgabe via Mini-Display-Port auf Anhieb problemlos. Per HDMI angeschlossene Monitore allerdings erkennt unser Testgerät zwar korrekt, will darauf jedoch nur ein schwarzes Bild anzeigen. Der Grund für dieses Verhalten ließ sich bis Redaktionsschluss nicht mehr abschließend klären. Tuxedo Computer vermutet einen Hardwaredefekt und zeigt in einem Video auf Youtube, dass es normalerweise genügt, einen Monitor an die HDMI-Schnittstelle anzuschließen, um ein Bild zu erhalten.

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Unter der Haube

Herz des Systems ist ein Intel-Prozessor Core i7-4720HQ mit 2,6 GHz Basistakt, der auf satte 32 GByte Hauptspeicher zugreifen kann. Im Workstation-Benchmark der Phoronix-Testsuite liegt er stets leicht vor seinem Kollegen im Dell-Notebook, in der Praxis dürften die Unterschiede jedoch kaum auffallen. Um die Kommunikation via WLAN und Bluetooth kümmert sich das von Ubuntu problemlos erkannte Intel-Modul AC7265. Wie beim Dell kennt es die WLAN-Standards 802.11a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0. Gegen Aufpreis baut Tuxedo zusätzlich ein Mobilfunkmodul für 3G- und 4G-Netze ein.

Der Tuxedo-Testrechner startet im Bios-Modus, nicht wie das Dell-Notebook mit EFI. Nach dem Einschalten fährt Ubuntu 14.04 in der 64-Bit-Fassung hoch. Der beim ersten Start erscheinende Einrichtungsassistent fragt unter anderem die gewünschte Tastaturbelegung ab und richtet ein neues Benutzerkonto ein. Tuxedo Computer bindet ein eigenes Repository ein, in dem vor allem Grafiktreiber und das Tuxedo-Hintergrundbild liegen. Vom Einschalten des Notebooks bis zum Auftauchen des Login-Bildschirms vergehen nur knapp 14 Sekunden.

Im Tuxedo Book XC1505 steckt eine 250 GByte große Samsung-850-SSD. Darauf liegen die knapp 170 GByte große Systempartition, eine 15 GByte große Swap-Partition, eine 50 GByte umfassende Partition für die Home-Verzeichnisse und eine 1 MByte große EFI-Boot-Partition. Zusätzlich steckt im schwarzen Gehäuse eine 1-TByte-Festplatte, die sich als Western Digital Blue zu erkennen gibt. Ihre einzige, Ext4-formatierte Partition erstreckt sich über die komplette Platte und findet sich in Ubuntu im Verzeichnis /data eingehängt wieder. Beide Laufwerke haben eine GUID-Partitionstabelle.

Bunte Bilder

Der Intel-Chipsatzgrafik steht mit dem Nvidia Geforce GTX 970M einer der leistungsfähigsten Notebook-Grafikchips zur Seite. Er arbeitet nach dem Einschalten des Gerätes zunächst automatisch mit, erst das vorinstallierte Ubuntu schaltet ihn über Bumblebee ab. Damit später ein Programm auf dem Geforce-Chip läuft, muss es über die Hilfsprogramme "optirun" oder "primusrun" gestartet werden. Dann übernimmt der proprietäre Nvidia-Treiber in Version 343.22.

Auf der vorderen Gehäuseseite verraten mehrere LEDs unter anderem, ob der Akku leer wird, der Nvidia-Grafikchip arbeitet oder Caps-Lock aktiv ist. Das Dell-Notebook gibt lediglich über eine einzelne LED in der Caps-Lock-Taste den entsprechenden Status preis und zeigt an der linken Gehäuseseite mit mehreren Lämpchen den Ladezustand an.

Geteiltes Leid

Bei beiden Rechnern springen auch bei ruhendem Desktop immer wieder einmal kurz hörbar die Lüfter an. Zudem sorgt beim Tuxedo-Testgerät die Festplatte für ein ständiges leichtes Rauschen - sie läuft durch, obwohl wir sie nicht brauchten. Das Gehäuse des Tuxedo-Notebooks erwärmt sich im Test stärker als das des Dell. Die eingebauten Helligkeitssensoren bleiben bei beiden Probanden ungenutzt - die Helligkeit des Displays muss folglich immer über die entsprechenden Sondertasten selbst angepasst werden.

Um die Akkulaufzeit zu ermitteln, lassen wir die beiden Testkandidaten bei voll aufgedrehter Bildschirmhelligkeit ein HD-Video im Vollbildmodus abspielen. Das Duo schaltet fast gleichzeitig nach etwas über 2,5 Stunden ab - unterwegs kann also durchaus ein Spielfilm mit Überlänge angesehen werden. Die von Ubuntus Energiestatistiken gelieferten Laufzeit-Vorhersagen erweisen sich häufig als übertrieben konservativ. Beide Notebooks wachen während der Tests problemlos aus dem Energiesparmodus auf.

 Das Tuxedo Book XC1505 ist ein SchwergewichtVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
renegade334 31. Mai 2015

Ich habe ein leistungsfähiges Notebook aus dem Grund, weil ich bereits vorher schon einen...

486dx4-160 30. Mai 2015

Bei 16 oder 32 GByte RAM dürfte selten der Speicher ausgehen, und wenn ein paar GByte...

Schenker... 28. Mai 2015

Das können wir hiermit bestätigen. Nur dass normalerweise auch Tuxedo-Kartons zum...

Graveangel 28. Mai 2015

Ich besitze ein aktuelles Modell von Gigabyte, hier gibt es eine leichte Inkompatibilität...

Sharkuu 28. Mai 2015

pro support? bei allen bisherigen problemen hieß es sofort soll ich gleich den techniker...



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