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Das Tuxedo Book XC1505 ist ein Schwergewicht

Beim Öffnen der Verpackung des Tuxedo-Testrechners fallen uns neben dem Netzteil und einem kleinen Reinigungstuch auch ein Handbuch und eine DVD mit Ubuntu 14.04 entgegen. Wer doch lieber Windows installieren möchte oder muss, für den gibt es noch zwei passende Treiber-DVDs. Da das Testgerät kein DVD-Laufwerk hat, wäre allerdings ein USB-Stick sinnvoller gewesen. Windows selbst ist nur gegen Aufpreis zu haben. Als nette Zugaben liegen in der Verpackung noch ein Notizblock, ein Mauspad mit Tuxedo-Aufdruck sowie zwei Plakate mit einem Comic-Pinguin.

  • Das Display des Dell Precision M3800 spiegelt vor allem in dunkler Umgebung. (Foto: Tim Schürmann)
  • Das Tuxedo Book XC1505 besitzt ein recht dünnes Display, das sich leichter in Schwingungen versetzen lässt. (Foto: Tim Schürmann)
  • Das Tuxedo Notebook (links) fällt etwas größer und höher aus als das Dell Precision M3800 (rechts). (Foto: Tim Schürmann)
  • Die seitlichen Ansichten des Dell Precision M3800 (oben) und des Tuxedo Book XC1505 (unten). (Foto: Tim Schürmann)
  • Die seitlichen Ansichten des Dell Precision M3800 (oben) und des Tuxedo Book XC1505 (unten). (Foto: Tim Schürmann)
  • Nach dem ersten Start des Precision M3800 meldet sich der Dell-Wiederherstellungsassistent. Zudem hat Dell das Ubuntu-System leicht angepasst. (Screenshot: Tim Schürmann)
  • Sowohl Dells spezielle Kamera-Applikation, als auch ... (Screenshot: Tim Schürmann)
  • ... das zugehörige Gallery-Programm bieten nur rudimentäre Funktionen. (Screenshot: Tim Schürmann)
  • Den Desktop seines Notebooks verschönert Tuxedo mit einem eigenen Hintergrundbild sowie Links zu den Seiten des Herstellers und denen von Werbepartnern. (Screenshot: Tim Schürmann)
Das Tuxedo Book XC1505 besitzt ein recht dünnes Display, das sich leichter in Schwingungen versetzen lässt. (Foto: Tim Schürmann)
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Das Handbuch enthält eine Kurzanleitung in vier Sprachen. Es erläutert die Inbetriebnahme, stellt die Anschlüsse vor und widmet sich sogar der Konfiguration eines Raids - eine auf Notebooks eher selten genutzte Funktion. Weitere Abschnitte erklären die mitgelieferte Windows-Software, zu Linux schweigt sich auch das Tuxedo-Handbuch aus. Immerhin fällt die Kurzanleitung ausführlicher aus als das Faltblatt von Dell. Eine kopierte DIN-A4-Seite weist schließlich noch auf die Tuxedo-Support-Datenbank hin. Dort findet man Hilfsskripte, weitere Anleitungen, Treiber und Bios-Updates. Das Blatt macht darauf aufmerksam, dass man die Webcam immer erst explizit mit einer Tastenkombination aktivieren müsse. Auf unserem Testgerät allerdings ist das nicht notwendig, Cheese zeigt sofort ein Bild an.

Kantiges Kistchen

Das Tuxedo Book XC1505 hat ein Gehäuse aus mattem, schwarzem Metall. Es zieht Fingerabdrücke recht stark an, die Handballen liegen beim Schreiben auf einer kühlen Oberfläche. Zahlreiche Schlitze im Unterboden geben den Blick auf gleich drei Lüfter frei. Der Geräuschpegel bleibt jedoch selbst unter Volllast erträglich. Insgesamt wirkt das recht kantige Tuxedo-Notebook etwas weniger robust als der Dell-Konkurrent, ist aber mit 2,5 kg noch deutlich schwerer. Das Netzteil des Tuxedos erinnert in Größe und Gewicht an einen kleinen Ziegelstein, was den Transport in Notebook-Taschen erschwert. Dafür hält der Akku nach einem Stromausfall bei normaler Nutzung noch wesentlich länger als das Dell-Pendant.

Die Tastatur des XC1505 verfügt über einen Ziffernblock, ein deutsches Layout und eine Hintergrundbeleuchtung. Der Druckpunkt der Tasten ist ebenfalls gut spürbar, das Tippgefühl vergleichbar mit dem beim Konkurrenten. Das Touchpad des Tuxedo hat zwei abgesetzte, leichtgängige Tasten für Links- und Rechtsklick, während beim Dell-Notebook zum Klicken die Ecken des kompletten Touchpads heruntergedrückt werden müssen. Zwischen den beiden Maustasten des Tuxedos liegt ein Fingerabdruckscanner, der sich über das vorinstallierte Kommandozeilenprogramm Fprint nutzen lässt. Das Touchpad erkennt eine Geste aus zwei Fingern erst, wenn die Finger relativ weit gespreizt werden.

Das Tuxedo Book XC1505 verfügt über einen SD/MMC-Kartenleser, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss sowie drei USB-3.0-Schnittstellen. Auf der Rückseite wartet zusätzlich noch ein kombinierter eSATA- und USB-3.0-Anschluss. Schließlich gibt es noch jeweils eine Buchse für ein Mikrofon, einen Kopfhörer und den S/PDIF-Ausgang. Daneben bringt der Tuxedo noch eine eingebaute Kamera und ein eingebautes Mikrofon mit. Externe Monitore lassen sich per HDMI oder über zwei Mini-Display-Ports anflanschen.

 Netzwerk, Grafik, SpeicherUngewöhnliches HDMI-Problem 
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renegade334 31. Mai 2015

Ich habe ein leistungsfähiges Notebook aus dem Grund, weil ich bereits vorher schon einen...

486dx4-160 30. Mai 2015

Bei 16 oder 32 GByte RAM dürfte selten der Speicher ausgehen, und wenn ein paar GByte...

Schenker... 28. Mai 2015

Das können wir hiermit bestätigen. Nur dass normalerweise auch Tuxedo-Kartons zum...

Graveangel 28. Mai 2015

Ich besitze ein aktuelles Modell von Gigabyte, hier gibt es eine leichte Inkompatibilität...

Sharkuu 28. Mai 2015

pro support? bei allen bisherigen problemen hieß es sofort soll ich gleich den techniker...


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