Software verwaltet Bauernhof
Das System basiert auf der Cloud-Plattform Hana. Es sei aber kein kommerzielles Produkt, sondern eine Präsentation, mit der SAP zeigen wolle, was mit seiner Technologie möglich sei, sagte ein SAP-Mitarbeiter Golem.de. Die Software soll es dem Landwirt ermöglichen, seine Felder im Blick zu behalten und zu organisieren. Eine Landkarte verschafft den Überblick. Darauf sind alle Felder, die zum Betrieb gehören, markiert und es ist vermerkt, welche Pflanzen dort wachsen.
Die Software zeigt ihm zudem an, welche Aufgaben auf einem Feld anstehen, düngen etwa, Schädlingsbekämpfungsmittel ausbringen oder bewässern, und wie dringlich das ist: Grün heißt, dass momentan keine Aktion notwendig ist, orange, dass die Aktion in absehbarer Zeit fällig ist, und rot, dass auf dem betreffenden Feld sofort etwas gemacht werden muss. Sensoren, die auf dem Feld ausgebracht sind, sollen die Daten liefern.
Bei Regen wird nicht bewässert
Die Software bezieht auch aktuelle Wetterdaten ein. Sie zeigt beispielsweise an, wenn ein Regenschauer bevorsteht und ob dieser auch über den Feldern des Landwirts niedergeht. Ist eines der Felder betroffen, das er bewässern soll, kann er der Natur diese Aufgabe überlassen.
Vielleicht erledigt der Landwirt auch nicht alles selbst, sondern hat beispielsweise zum Düngen einen Subunternehmer beauftragt. Die Software ermöglicht es ihm, zu kontrollieren, ob dieser seinem Auftrag auch nachkommt: Die Sensoren an seinem Traktor zeigen dessen Position und Geschwindigkeit an. Außerdem teilt der Traktor der Software mit, wie viel Dünger gerade auf dem Feld verteilt wird.
Mehr Effizienz ist nötig
Eine Ertragssteigerung in der Landwirtschaft ist deshalb notwendig, weil künftig mit weniger Anbauflächen mehr Menschen versorgt werden müssen - was die Landwirtschaft möglicherweise sogar weg vom Feld und in die Vertikale verlagern wird.
Software, Sensoren oder Drohne können dem Landwirt aber nicht nur die Arbeit erleichtern, Kosten senken und Erträge steigern. Sie helfen auch, die Umwelt zu schonen: Steuert der Landwirt den Traktor per GPS bis auf wenige Zentimeter genau über das Feld, werden die Überlappungen der Fahrspuren kleiner. Der Landwirt muss nicht so oft über das Feld fahren. Dadurch spart er Zeit und Treibstoff, was wiederum weniger Abgase bedeutet.
Sparen heißt, die Umwelt schonen
Beim sensorgesteuerten Düngen bekommen die Pflanzen nur so viele Nährstoffe, wie sie auch aufnehmen können. Auch hier spart der Landwirt: Er düngt nicht überflüssig - und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Böden nicht überdüngt werden.
Viele Unternehmen entwickeln deshalb für diese Branchen Anwendungen - und ziehen das Interesse auf sich. Von Unternehmen wie Anterra Capital oder Agfunder, die sich auf Investitionen in Landwirtschafts-Startups spezialisiert haben, aber auch von etablierten Unternehmen aus der Branche, die den neuen Trend verstanden haben. So hat der Agrar- und Biotechnologiekonzern Monsanto 2013 die Climate Corporation gekauft. Das Startup hat eine Software für Landwirte entwickelt, die unter anderem hyperlokale Wettervorhersagen ausgibt. Monsanto kaufte das Unternehmen für eine knappe Milliarde US-Dollar.
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| Roboter auf dem Feld |










Vermutlich sprechen sie über diesen Artikel. https://www.greenpeace.de/themen...
:D Okay. Keine Ahnung was ich da gedacht oder gemeint hatte; so wie ich es geschrieben...
Weil wir sonst bei 2050 ein großeres Problem haben werden: http://journals.plos.org...
daran hab ich ja gar nicht gedacht - sind ja im Kapitalismus ;)