Abo
  • Services:
Anzeige
Traktor von Claas: zuviele intuitive Entscheidungen
Traktor von Claas: zuviele intuitive Entscheidungen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Software verwaltet Bauernhof

Das System basiert auf der Cloud-Plattform Hana. Es sei aber kein kommerzielles Produkt, sondern eine Präsentation, mit der SAP zeigen wolle, was mit seiner Technologie möglich sei, sagte ein SAP-Mitarbeiter Golem.de. Die Software soll es dem Landwirt ermöglichen, seine Felder im Blick zu behalten und zu organisieren. Eine Landkarte verschafft den Überblick. Darauf sind alle Felder, die zum Betrieb gehören, markiert und es ist vermerkt, welche Pflanzen dort wachsen.

Anzeige
  • Die Software zeigt dem Landwirt auf einer Karte seine Felder. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Was wird angebaut? Was ist zu tun? (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Software zeigt dem Landwirt auf einer Karte seine Felder. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Die Software zeigt ihm zudem an, welche Aufgaben auf einem Feld anstehen, düngen etwa, Schädlingsbekämpfungsmittel ausbringen oder bewässern, und wie dringlich das ist: Grün heißt, dass momentan keine Aktion notwendig ist, orange, dass die Aktion in absehbarer Zeit fällig ist, und rot, dass auf dem betreffenden Feld sofort etwas gemacht werden muss. Sensoren, die auf dem Feld ausgebracht sind, sollen die Daten liefern.

Bei Regen wird nicht bewässert

Die Software bezieht auch aktuelle Wetterdaten ein. Sie zeigt beispielsweise an, wenn ein Regenschauer bevorsteht und ob dieser auch über den Feldern des Landwirts niedergeht. Ist eines der Felder betroffen, das er bewässern soll, kann er der Natur diese Aufgabe überlassen.

Vielleicht erledigt der Landwirt auch nicht alles selbst, sondern hat beispielsweise zum Düngen einen Subunternehmer beauftragt. Die Software ermöglicht es ihm, zu kontrollieren, ob dieser seinem Auftrag auch nachkommt: Die Sensoren an seinem Traktor zeigen dessen Position und Geschwindigkeit an. Außerdem teilt der Traktor der Software mit, wie viel Dünger gerade auf dem Feld verteilt wird.

Mehr Effizienz ist nötig

Eine Ertragssteigerung in der Landwirtschaft ist deshalb notwendig, weil künftig mit weniger Anbauflächen mehr Menschen versorgt werden müssen - was die Landwirtschaft möglicherweise sogar weg vom Feld und in die Vertikale verlagern wird.

Software, Sensoren oder Drohne können dem Landwirt aber nicht nur die Arbeit erleichtern, Kosten senken und Erträge steigern. Sie helfen auch, die Umwelt zu schonen: Steuert der Landwirt den Traktor per GPS bis auf wenige Zentimeter genau über das Feld, werden die Überlappungen der Fahrspuren kleiner. Der Landwirt muss nicht so oft über das Feld fahren. Dadurch spart er Zeit und Treibstoff, was wiederum weniger Abgase bedeutet.

Sparen heißt, die Umwelt schonen

Beim sensorgesteuerten Düngen bekommen die Pflanzen nur so viele Nährstoffe, wie sie auch aufnehmen können. Auch hier spart der Landwirt: Er düngt nicht überflüssig - und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Böden nicht überdüngt werden.

Viele Unternehmen entwickeln deshalb für diese Branchen Anwendungen - und ziehen das Interesse auf sich. Von Unternehmen wie Anterra Capital oder Agfunder, die sich auf Investitionen in Landwirtschafts-Startups spezialisiert haben, aber auch von etablierten Unternehmen aus der Branche, die den neuen Trend verstanden haben. So hat der Agrar- und Biotechnologiekonzern Monsanto 2013 die Climate Corporation gekauft. Das Startup hat eine Software für Landwirte entwickelt, die unter anderem hyperlokale Wettervorhersagen ausgibt. Monsanto kaufte das Unternehmen für eine knappe Milliarde US-Dollar.

 Roboter auf dem Feld

eye home zur Startseite
Lugen 28. Nov 2015

Vermutlich sprechen sie über diesen Artikel. https://www.greenpeace.de/themen...

SoniX 27. Nov 2015

:D Okay. Keine Ahnung was ich da gedacht oder gemeint hatte; so wie ich es geschrieben...

estani 23. Nov 2015

Weil wir sonst bei 2050 ein großeres Problem haben werden: http://journals.plos.org...

User_x 21. Nov 2015

daran hab ich ja gar nicht gedacht - sind ja im Kapitalismus ;)

DY 20. Nov 2015

am Ende wird gedüngt pro qm auf 4 Kommastellen genau....



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf
  2. über Hanseatisches Personalkontor Bodensee, Salem
  3. DATAGROUP Köln GmbH, Düsseldorf
  4. Süddeutsche Krankenversicherung a.G., Fellbach bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 42,49€
  2. 32,99€
  3. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Echo Show vs. Fire HD 10 im Test

    Alexa, zeig's mir!

  2. Apple

    Teure Lederhülle für iPhone X deckt Mikrofon ab

  3. Notruf

    Siri ruft unnötig die Feuerwehr

  4. Netzneutralität

    US-Behörde FCC will Internetprovidern alles erlauben

  5. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  6. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  7. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  8. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  9. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  10. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Orbital Sciences: Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
Orbital Sciences
Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. Astronomie Erster interstellarer Komet entdeckt
  3. Nasa und Roskosmos Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Die Lösung liegt auf der Hand!

    |=H | 09:01

  2. Re: Wer hat den Spaten

    User_x | 09:00

  3. Re: komisch demokratie

    User_x | 08:59

  4. Re: Generelles Problem

    TobiVH | 08:55

  5. Re: Wer 1000 Euro für ein Phone ausgibt, dem...

    u just got pwnd | 08:54


  1. 08:55

  2. 07:41

  3. 07:30

  4. 07:12

  5. 17:45

  6. 17:20

  7. 17:06

  8. 16:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel