Drohnen suchen Wildtiere

So können Luftbilder die Bauern beispielsweise darüber informieren, wie es auf ihren Feldern aussieht. Das können sie anhand von aktuellen Satellitenbildern, die Erdbeobachtungsunternehmen wie Planet Labs anbieten. Diese Bilder haben eine Auflösung von drei bis fünf Metern pro Pixel. Das reicht, um zu erkennen, wie gut die Pflanzen wachsen.

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Höher aufgelöste Bilder liefern unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV), die Felder überfliegen. Darauf lässt sich erkennen, ob Getreide oder auch Weinreben mit Schädlingen oder Pilzen befallen sind. Die Drohne kann auch Positionsdaten aufzeichnen, so dass der Landwirt gezielt mit Schädlingsmitteln dagegen vorgehen kann. Denn wie der Düngerstreuer kann auch dieses Gerät so angesteuert werden, dass es das Mittel nur dort versprüht, wo es nötig ist.

Die Vogelscheuche fliegt

Im Weinbau können die Schädlingsmittel auch von den UAVs versprüht werden, das ist vor allem in Steillagen wie etwa an der Mosel praktisch. Dort werden Schädlingsbekämpfungsmittel heute großflächig vom Hubschrauber ausgebracht. Nach der Saat können die Copter zudem als fliegende Vogelscheuche eingesetzt werden: Sie fliegen autonom den Acker ab und vertreiben die Vögel, die das Saatgut aufpicken.

Die Copter spüren aber nicht nur Schädlinge und Räuber auf, sondern auch Wildtiere. Vor der Mahd fliegen dazu Unternehmen oder Initiativen wie die Wildtierhilfe Mecklenburg-Vorpommern oder das Projekt Wildretter, an dem unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist, eine Wiese mit einer Drohne ab. Diese wird mit einer IR-Kamera ausgestattet, die Wildtiere wie Rehe, Hasen oder Vögel im hohen Gras aufspürt. Die Tiere, meist sind es Rehkitze, werden dann entweder eingezäunt oder weggetragen.

Drohnen retten Rehe

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Dabei geht es um den Schutz der Tiere, aber auch darum, ökonomischen Schaden für den Landwirt zu verhindern: Liegt ein Kadaver im gemähten Gras, kann dieses mit Bakterien verunreinigt werden. Verfüttert der Landwirt das Heu, können die Kühe an Botulismus erkranken und daran sterben. Jedes Jahr sollen rund 500.000 Wildtiere bei der Ernte verletzt oder getötet werden. Der Einsatz der unbemannten Fluggeräte soll die Zahl verringern.

Auf dem Boden bleibt indes ein Roboter, den Deepfield Robotics, eine Ausgründung des deutschen Unternehmens Bosch, zusammen mit der Hochschule Osnabrück und dem Landmaschinenhersteller Amazone entwickelt hat.

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 Precision Farming: Bauernschlau 4.0Roboter auf dem Feld 
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Lugen 28. Nov 2015

Vermutlich sprechen sie über diesen Artikel. https://www.greenpeace.de/themen...

SoniX 27. Nov 2015

:D Okay. Keine Ahnung was ich da gedacht oder gemeint hatte; so wie ich es geschrieben...

estani 23. Nov 2015

Weil wir sonst bei 2050 ein großeres Problem haben werden: http://journals.plos.org...

User_x 21. Nov 2015

daran hab ich ja gar nicht gedacht - sind ja im Kapitalismus ;)

Anonymer Nutzer 20. Nov 2015

am Ende wird gedüngt pro qm auf 4 Kommastellen genau....



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