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Pre-Touch: Microsofts neues Display reagiert vor der Berührung

Ein Display, das ohne direkten Kontakt Gesten und Bewegungen vor dem Bildschirm genau und zuverlässig erkennt - daran arbeitet Microsofts Forschungsabteilung. Ein Video des Unternehmens zeigt, was mit der neuen Bedienung möglich werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Pre-Touch-Display von Microsoft
Das Pre-Touch-Display von Microsoft (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Microsoft entwickelt eine neue, hochkapazitive Display-Technik, mit der Eingaben ohne Berührung des Bildschirms möglich werden sollen. Dieses Verfahren namens Pre-Touch hat das Unternehmen im Vorfeld der Konferenz CHI 2016 vorgestellt, in der es um die Interaktion zwischen Maschinen und Nutzern geht.

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Das Pre-Touch-Display erkennt Bewegungen der Hände und Finger vor dem Display sehr genau und kann entsprechend Aktionen auslösen, bevor der Nutzer überhaupt das Display berührt. Wie ein erstes Video zeigt, lassen sich damit beispielsweise Bedienelemente eines Videoplayers einblenden, wenn der Nutzer sich mit seinen Fingern dem Bildschirm nähert.

  • Das Pre-Touch-Display von Microsoft erkennt Gesten vor dem Display. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Gesten werden sehr genau erkannt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • So lassen sich etwa bei einem Videoplayer die Bedienelemente einblenden. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch eine Kombination aus Touch-Aktion und Gestensteuerung ist möglich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Das Pre-Touch-Display von Microsoft erkennt Gesten vor dem Display. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Anschließend kann er auf die dann vorhandenen Buttons drücken. Hält der Nutzer das Smartphone nur in der rechten Hand und bewegt seinen Daumen über den Bildschirm, wird ein kleineres Bedienfeld nur rechts im Bildschirm eingeblendet. Wird gleichzeitig auch der Daumen der linken Hand vor dem Display bewegt, erscheinen zusätzliche Kontrollelemente.

Auch beim Browsen kann Pre-Touch sinnvoll sein: Im Video wird ein Finger oberhalb des Displays über einen Text bewegt; nur in unmittelbarer Nähe des Fingers werden Links sichtbar, die sich ansonsten unauffällig im Text verstecken. Möglich ist auch, dass mit einer Gestenbewegung oberhalb des Displays gescrollt wird, die Bewegung des Fingers auf dem Bildschirm hingegen Text markiert.

Kombination aus Schwebe- und Touch-Geste

Auch demonstriert wird die Kombination aus Druck- und Schwebegeste: Beispielsweise in einem Dateimanager kann auf eine Datei getippt werden, ein gleichzeitiges Halten eines zweiten Fingers über das Display ruft dann ein Menü auf. Die Bewegungen werden in den von Microsoft gezeigten Beispielen sehr zuverlässig erkannt und wirken weitaus genauer und vor allem ausführlicher als die vergleichbaren Gesten früherer Samsung-Smartphones.

Beim Pre-Touch-Display handelt es sich um ein kapazitives Display. Um Bewegungen auch aus der Entfernung zu erkennen, dürfte Microsoft die Spannung des Displays erhöht haben. Ein Paper mit Details zur neuen Technik soll in der Dokumentation zur CHI 2016 erscheinen.



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TheUnichi 10. Mai 2016

Wie dich selbst z.B.? Recherchiere deinen Kack bitte, bevor du hier rumjammerst! AirView...

johnsonmonsen 03. Mai 2016

Hallo Michael H., vielen Dank für Deinen Post. Beste Grüße :-)!

Trollversteher 03. Mai 2016

Wo hat Apple jemals so etwas gemacht und wurde dann dafür gefeiert? ICH kann mich aber...

Trollversteher 03. Mai 2016

EDIT: (war zu langsam zum Bearbeiten): Natürlich heisste es taptic engine.

OhYeah 02. Mai 2016

Echt so...aber erst mal Microsoft blamen, gehört ja anscheinend zum "guten Ton".


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