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Die Bedienung

Wer die Kameramenüs der Cyber-shot DSC-RX100 das erste Mal mit dem Menü-Knopf aufruft, wird sich von der schieren Masse der Einstellmöglichkeiten erschlagen fühlen. Sieben Hauptmenüpunkte, die jeweils noch einmal bis zu fünf Bildschirmseiten mit Untermenüpunkten enthalten, erlauben zwar einen tiefen Eingriff in die Steuerung, doch das ist noch nicht alles.

Bedienung über Objektivring nicht immer optimal

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Auch außerhalb des Menüs gibt es noch zahlreiche Optionen. Damit sind keineswegs die 13 Motivprogramme gemeint, die der Anwender recht schnell mit einem Dreh am Multifunktionsrad oder dem Objektivring durchblättern kann, sondern auch HDR-Belichtungsreihen, Belichtungskorrekturen, Weißabgleichsfunktionen, Autofokusoptionen, Bildverfremdungsmöglichkeiten und etliches mehr. Das Handbuch liegt in gedruckter Form vor und kann auch als PDF betrachtet werden - übrigens auch online für alle, die sich mit der Steuerung einmal vertraut machen wollen. Eine CD mit Treibern oder einem Programm zum Entwickeln der Rohdaten fehlt. Letzteres kann sich der Anwender von der Sony-Website für Windows und Mac OS X herunterladen.

Die unheimliche Detailfülle der Menüs muss sich der Benutzer jedoch nicht zwangsweise antun. Wer zum Beispiel den Automatikmodus aktiviert, kann die RX100 praktisch über den Auslöser bedienen - die Einstellungen für Lichtempfindlichkeit und andere Parameter für die Belichtung übernimmt dann die Elektronik. Die Kamera ist schnell eingeschaltet und betriebsbereit. Bis zur Einsatzbereitschaft vergehen ungefähr zwei Sekunden.

  • Selbst bei ISO 3200 ist die RX100 noch erstaunlich rauscharm. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Zeichnen-Modus der Kamera verfremdet die Bilder zu Comics (Bild: Andreas Donath)
  • Bei ISO 3.200 reicht die Qualität nur noch für kleine Bilder. (Bild: Andreas Donath)
  • Die Detailauflösung ist bei leichter Abblendung sehr gut. (Bild: Andreas Donath)
  • Verzerrungen sind fast nicht erkennbar (Bild: Andreas Donath)
  • Die Belichtungsmessung ist relativ sicher. (Bild: Andreas Donath)
  • Chromatische Aberrationen sind erstaunlich gering oder werden von der Kameraelektronik gut bekämpft. (Bild: Andreas Donath)
  • Chromatische Aberrationen sind erstaunlich gering oder werden von der Kameraelektronik gut bekämpft. (Bild: Andreas Donath)
  • Die überbelichteten Bereiche lassen sich bei JPEGs nicht mehr retten. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Lebensmittel-Aufnahmemodus in Aktion  (Bild: Andreas Donath)
  • Die Bilder der Kamera sind bei gutem Licht erstaunlich scharf. (Bild: Andreas Donath)
  • Bei Gegenlichtsituationen sind leichte Fehlbelichtungen möglich.  (Bild: Andreas Donath)
  • Die Kameraautomatik sorgt bei schwierigen Lichtsituationen häufig für ausgeglichene Belichtungen. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Autofokus sitzt sehr schnell und präzise. (Bild: Andreas Donath)
  • Bei ISO 800 ist das Kamerarauschen kaum wahrnehmbar. (Bild: Andreas Donath)
  • Die große Blendenöffnung von f1,8 sorgt schnell für ausgerissene Lichter. (Bild: Andreas Donath)
  •  Ohne Dynamikmodus (Bild: Andreas Donath)
  • Mit Dynamikmodus (Bild: Andreas Donath)
  •  (Bild: Andreas Donath)
  •  Ohne Dynamikmodus (Bild: Andreas Donath)
  • Mit Dynamikmodus (Bild: Andreas Donath)
  • Gegenlicht mag die Kamera nicht - eine Sonnenblende fehlt. (Bild: Andreas Donath)
  • Hauttöne werden gut wiedergegeben. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Zeichnen-Modus der Kamera verfremdet die Bilder zu Comics (Bild: Andreas Donath)
  • Der Farbfilter-Modus der Kamera färbt in diesem Fall alles in Schwarzweiß, was nicht rot ist. (Bild: Andreas Donath)
  • Der HDR-Modus der Kamera sorgt in höchster Stufe für Bonbonfarben. (Bild: Andreas Donath)
  • Die Detailwiedergabe bei gutem Licht und niedrigen ISO-Werten ist ansprechend. (Bild: Andreas Donath)
  • Makroaufnahmen erfordern einen Mindestabstand von 5 cm (Bild: Andreas Donath)
  • Dank Mehrfachaufnahmen können niedrige ISO-Werte beibehalten werden. (Bild: Andreas Donath)
  • Handgehaltene Aufnahme - durch Mehrfachbelichtungen recht gut durchzeichnet trotz schlechtem Licht. (Bild: Andreas Donath)
  • Der HDR-Modus macht 2 Bilder unterschiedlicher Belichtungszeit und verrechnet sie. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Miniaturmodus erzeugt Spielzeugwelten (Bild: Andreas Donath)
  • Der HDR-Modus für Schwarzweißaufnahmen mit hoher Durchzeichnung. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Panoramamodus sorgt für ansprechende Ergebnisse (Bild: Andreas Donath)
  • Hochkant funktioniert der Panoramamodus ebenfalls (Bild: Andreas Donath)
Handgehaltene Aufnahme - durch Mehrfachbelichtungen recht gut durchzeichnet trotz schlechtem Licht. (Bild: Andreas Donath)

Die RX100 ist sehr klein - und liegt dennoch gut in der Hand, was auch an der strategisch gut platzierten Griffmulde oben rechts liegt. Das geringe Gewicht tut sein Übriges, dass Ermüdungserscheinungen ausbleiben. Dennoch gibt es ein paar unschöne Details. Das Objektiv-Einstellrad kommt ohne Rasterung aus. So kam es in unserem Praxistest schnell zu ungewollten Verstellungen, was besonders ärgerlich ist, wenn das wichtige Parameter wie die Blendenöffnung betrifft. Beim Fokussieren mit diesem Rad hilft die automatisch zugeschaltete Bildvergrößerung, den richtigen Punkt zu treffen.

Die Drehung des Rings wird elektronisch an die Kamera (Drive by Wire) übermittelt. Eine direkte mechanische Übertragung fehlt. Die Zeitverzögerung, die dadurch entsteht, mag etwas lästig erscheinen, schwerer wiegt jedoch, dass es viele Umdrehungen des Rades erfordert, bis die Schärfe überhaupt signifikant verlagert wird. Das ist allenfalls beim Filmen zum Ausblenden oder Einblenden eines Motivs akzeptabel, nicht aber beim Fotografieren. Aufgrund des extrem schnellen und präzisen Autofokus, den die RX100 mitbringt, ist die manuelle Scharfstellung jedoch nicht unbedingt erforderlich. Recht fix ist hingegen der Zoommotor, der sich wahlweise auch über den Objektivring oder den Schalter am Auslöser betätigen lässt. Der Zoom ist sehr leise, so dass es nicht einmal beim Filmen stört.

Hochwertiges Objektiv mit wenigen Problemen

An der optischen Qualität des Objektivs gibt es nur wenig auszusetzen. Zwar sind hin und wieder an harten Rändern mit harten Kontrasten lila Farbfehler zu entdecken, aber die lassen sich mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Lightroom leicht entfernen. Mangels Sonnenblende kommt es zudem gelegentlich zu unschönen Blendeffekten, besonders durch punktförmige helle Lichtquellen, die seitlich in das Objektiv hineinleuchten.

Die Randschärfe ist, sofern das Objektiv leicht abgeblendet wird, recht hoch, aber nicht überragend. In der Weitwinkelstellung und bei f/1,8 ist das Bild etwas flauer. Vignettierungen rechnet die Kameraelektronik vermutlich ebenso aus dem Bild wie Verzerrungen, die kaum zu entdecken sind. Etwas unangenehm ist die Naheinstellgrenze der Kamera. In der 28-mm-Einstellung liegt der Mindestabstand bei rund 5 cm. Leider gibt es auch kein Filtergewinde. Da kein Neutraldichtefilter in der Kamera eingebaut ist und sich auch keiner anschrauben lässt, hat die größte Blendenöffnung von f/1,8 in der Weitwinkelstellung bei normal hellen Situationen zusammen mit der kürzesten Belichtungszeit von 1/2.000 Sekunde den Nachteil, dass es schnell zu Überbelichtungen von Bildbereichen kommt. Demzufolge nutzt die große Lichtstärke praktisch nur denen, die bei wenig Licht fotografieren, aber nicht, um Objekte freistellen zu können und den Hintergrund unscharf werden zu lassen.

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 Zahlreiche manuelle Steuerungsmöglichkeiten und frei belegbare KnöpfeDie Bildqualität 
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saoes 26. Nov 2012

Ich kann ein paar Wort zur SONY DSC-RX100 sagen mit welcher ich gerade auf Tour war...

theWhip 18. Sep 2012

Was ist denn Enthusiasten Gruppe? Hipster, die Ihre Kohle für schicky micky Kameras...

ad (Golem.de) 11. Sep 2012

hab da jetzt nicht so ganz das korrekte Modell von mir verlinken können - ich hab den BT...

motzerator 09. Sep 2012

Und ganz so schlimm, wie im Artikel dargestellt, ist die Bildqualität dieser Geräte...

violator 08. Sep 2012

Wo wir wieder beim Problem mit dem Pixelwahn sind, wozu braucht einer, der ab und zu mal...


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