PowerVR: Imagination kündigt Furian-Grafikarchitektur an

Da hat es Richard B. Riddick bis ins Smartphone geschafft: Imagination Technologies' neue PowerVR-Grafikarchitektur heißt Furian und soll die Rechenleistung und Füllrate pro Quadratmillimeter fast verdoppeln.

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Ein Grüner Leguan, der per Furian-Architektur berechnet wurde
Ein Grüner Leguan, der per Furian-Architektur berechnet wurde (Bild: Imagination Technologies)

Imagination Technologies hat eine neue Grafikarchitektur für Smartphone-GPUs vorgestellt: Sie heißt Furian, die dazugehörige GPU-Familie wird als Series 8XT vermarktet und folgt auf die Series 7XT Plus. Der Name ist eine Anspielung auf die fiktive Figur Richard B. Riddick, gespielt von Vin Diesel in Pitch Black und Escape from Butcher Bay, der zum Volk der Furianer gehört.

  • Furian folgt auf Rogue (Bild: ImgTec)
  • Die neue Architektur soll neue Geschäftsfelder erschließen (Bild: ImgTec)
  • Leistung und Effizienz pro Quadratmillimeter sollen steigen (Bild: ImgTec)
  • Statt 2x MAD pro Pipeline gibt es 1x MAD und 1x MUL (Bild: ImgTec)
  • Blockdiagramm einer GPU mit Furian-Technik (Bild: ImgTec)
  • Blockdiagramm eines ALU-Cluster (Bild: ImgTec)
Furian folgt auf Rogue (Bild: ImgTec)
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Furian ist die erste neue Architektur seit Einführung der Rogue-Technik von 2010, beide werden zumindest eine Zeit lang parallel existieren. Vorerst spricht Imagination Technologies nicht über konkrete Produkte basierend auf Furian, sondern über den grundlegenden Fokus verglichen mit Rogue: Der liegt auf der Verbesserung der Rechengeschwindigkeit pro Quadratmillimeter und der Leistungsaufnahme pro Quadratmillimeter - beide Metriken sind für Smartphones enorm wichtig.

Die GLOPS pro Quadratmillimeter sollen ausgehend von der Series 7XT Plus bei gleichem Fertigungsprozess und gleichem Takt um 35 Prozent steigen, die Füllrate pro Quadratmillimeter um 80 Prozent und die Spieleleistung pro Quadratmillimeter um 70 bis 90 Prozent. Wie gehabt handelt es sich um eine TBDR-Architektur (Tile Based Deferred Rendering), jedoch mit allerhand Änderungen an den Rechenkernen (ALUs) und dem Cache-System.

  • Furian folgt auf Rogue (Bild: ImgTec)
  • Die neue Architektur soll neue Geschäftsfelder erschließen (Bild: ImgTec)
  • Leistung und Effizienz pro Quadratmillimeter sollen steigen (Bild: ImgTec)
  • Statt 2x MAD pro Pipeline gibt es 1x MAD und 1x MUL (Bild: ImgTec)
  • Blockdiagramm einer GPU mit Furian-Technik (Bild: ImgTec)
  • Blockdiagramm eines ALU-Cluster (Bild: ImgTec)
Statt 2x MAD pro Pipeline gibt es 1x MAD und 1x MUL (Bild: ImgTec)

Statt zwei MAD-Einheiten nutzt Furian eine MAD- und neuerdings eine MUL-Einheit, die so viel Platz sparen soll, dass Imagination Technologies bis zu 32 statt 16 ALU-Pipelines pro Cluster unterbringen kann. Pro Takt kann die Textureinheit zudem 8 statt 4 Samples bilinear filtern, was angesichts der höheren Rechenleistung sinnvoll ist. Furian unterstützt Schnittstellen wie OpenCL 2.0 und Vulkan 1.0 und nach momentanem Stand auch OpenVX 1.1, sofern die Khronos Group keine Änderungen vornimmt.

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Für die neue Furian-Architektur nennt Imagination Technologies diverse Schlagworte wie 120 Hz, HDR, 4K, Automotive (ADAS) Machine Learning, künstliche Intelligenz und VR-Gaming. Der Hersteller erwartet Designs mit 10-nm- oder 7-nm-Verfahren, vor 2018 oder 2019 dürften keine mit Furian ausgerüsteten Systems-on-a-Chip in Smartphones verfügbar sein.

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