PowerVR GT8540 und CLDNN: Img Tech bringt Furian-GPU und Neural-Net-SDK

Mit der PowerVR GT8540 gibt es eine Grafikeinheit für Automotive- oder Smartphone-Chips, sie kann per CLDNN angesprochen werden. Das auf OpenCL aufsetzende Neural-Net-SDK ist vornehmlich für den AI-Beschleuniger PowerVR 2NX gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
PowerVR
PowerVR (Bild: Img Tech)

Imagination Technologies hat eine neue PowerVR-Grafikeinheit vorgestellt und ein Neural-Net-SDK veröffentlicht. Beide arbeiten zusammen, das Software Development Kit soll aber schlussendlich dann auf dem PowerVR 2NX laufen, sobald erste Chips mit dem AI-Beschleuniger verfügbar sind.

Stellenmarkt
  1. Production Data Architect (m/w/d)
    J.M. Voith SE & Co. KG, Garching
  2. IT-Systemadministrator / Sysadmin / Netzwerkverwalter (m/w/d)
    Oberland IT GmbH, Garmisch-Partenkirchen
Detailsuche

Die PowerVR GT8540 basiert wie die PowerVR GT8525 auf der Furian-Architekur. Die ist eine Anspielung auf Riddick, einem von Vin Diesel gespielten Charakter. Der größte Unterschied zwischen der PowerVR GT8540 und der PowerVR GT8525 liegt in der Anzahl der Rechenwerke, denn Erstere hat vier statt zwei Unified Shader Cluster. Sie schafft somit 16 Pixel pro Takt und 768 Flops pro Takt. Gedacht ist die PowerVR GT8540 laut Imagination Technologies für SoCs in Oberklasse-Smartphones für 2019, für Infotainment-Systeme in Autos und für kleine Gaming-Konsolen.

Beim CLDNN (OpenCL Deep Neural Network) genannten SDK handelt es sich um eine auf OpenCL aufsetzende Entwicklungsumgebung, die zu Frameworks wie Caffe (2) und Tensorflow (Lite) kompatibel ist. Wer schon trainierte Netze hat, muss sie aber konvertieren. Das CLDNN funktioniert mit PowerVR-Grafikeinheiten wie der neuen PowerVR GT8540, mit älteren wie der PowerVR GX6250 und mit dem PowerVR 2NX. So heißt Imagination Technologies' eigener AI-Beschleuniger.

Die Briten gehen davon aus, dass sich solche Hardware zügig selbst in Low-End-SoCs durchsetzen wird, da der 2NX nur sehr wenig Chipfläche benötigt und in Teilbereichen viel flotter ist als eine GPU. Damit seien neue Nutzungsszenarien möglich. Wer das CLDNN-SKD ausprobieren möchte, findet eine Demo für das Acer Chromebook R-13 bei Img Tech sowie die Dokumentation.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
WLAN und 6 GHz
Was bringt Wi-Fi 6E?

Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
Von Oliver Nickel

WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
Artikel
  1. Apple: iPhones sollen Depressionen und Demenz erkennen
    Apple
    iPhones sollen Depressionen und Demenz erkennen

    Zusammen mit einer Universität und einem Pharmaunternehmen will Apple Algorithmen entwickeln, die Krankheiten anhand der iPhone-Nutzung erkennen.

  2. Eli Zero: Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro
    Eli Zero
    Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro

    Das minimalistische, vierrädrige Elektroauto Eli Zero soll für rund 12.000 Euro nach Europa kommen. Der Zweisitzer erinnert an den Smart.

  3. Klimaschutz: Umwelthilfe verklagt BMW und Mercedes wegen Verbrennern
    Klimaschutz
    Umwelthilfe verklagt BMW und Mercedes wegen Verbrennern

    Die Deutsche Umwelthilfe geht juristisch gegen BMW und Mercedes vor, weil sie kein Datum für einen Verbrennerausstieg bis 2030 festgelegen wollen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PCGH-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ [Werbung]
    •  /