PowerVR: Apple erneuert Lizenzabkommen mit ImgTech

Beide Unternehmen finden wieder zusammen: Apple zahlt Lizenzkosten in unbekannter Höhe und erhält mehr Zugriff auf geistiges Eigentum von Imagination Technologies, wohl für die eigenen Grafikeinheiten.

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Ein ältere Apple A9X
Ein ältere Apple A9X (Bild: iFixt)

Für Imagination Technologies hätte es fast das Ende bedeutet, nun gibt es aber doch eine Einigung mit Apple: Die zwei Hersteller haben ein erweitertes Lizenzabkommen für mehrere Jahre geschlossen, bei dem Imagination Technologies mehr geistiges Eigentum (IP, Intellectual Property) an Apple lizenziert als bisher.

Imagination Technologies, ein britischer Entwickler in chinesischem Besitz, ist bekannt für die PowerVR-Grafikeinheiten. Diese wurden jahrelang von Apple für die Chips in den iPhones und iPads genutzt, bis im Frühling 2017 recht überraschend die Ankündigung eigener GPUs erfolgte. Im Apple A11, im Apple 12 und im Apple A13 stecken keine regulären PowerVR-Grafikeinheiten, sondern eigene Designs. Allerdings handelt es sich bei der Implementierung ganz offensichtlich um GPUs mit Architekturlizenz, die Apple hält.

Die Aussage von April 2017 lautete, dass Apple innerhalb von 15 bis 25 Monaten komplett auf eigene Grafikeinheiten setzen und das Lizenzabkommen auslaufen lassen wird. Die originale Pressemitteilung ist von Imagination Technologies' Webseite verschwunden. Die Briten sagten damals, dass sie davon ausgehen, dass Apple keine GPUs entwickeln kann, ohne Patente von Imagination Technologies zu verletzen. Zumindest bis einschließlich des A13 scheint das sowieso nicht der Fall gewesen zu sein und durch das erneuerte Lizenzabkommen erledigt sich das Patentproblem auch wieder. Apples Druckmittel hat also das Ziel erreicht.

Imagination Technologies generierte im Fiskaljahr 2017 (PDF) einen Umsatz von 145,2 Millionen britischen Pfund. Davon entfallen 111,1 Millionen britische Pfund auf erhaltene Lizenzgebühren für PowerVR-Grafikeinheiten und 33,9 Millionen britische Pfund auf Architekturlizenzen. Letztere konnten verglichen mit dem Vorjahr um 82 Prozent gesteigert werden. Zahlen für das Fiskaljahr 2018 liegen bisher noch nicht vor.

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