Abo
  • Services:

PowerVR 7XT: Neue Grafikeinheiten für kommende iPads

Bis zu 512 Shader im Tablet: Img Tech hat die nächste Generation der PowerVR-Grafikeinheiten vorgestellt. Abhängig von den Taktraten soll die 7XT-Serie die vierfache Geschwindigkeit der 6XT-Reihe bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm der PowerVR 7XT
Blockdiagramm der PowerVR 7XT (Bild: Img Tech)

Imagination Technologies hat die PowerVR-7XT-Serie für Systems-on-a-Chips in Smartphones und Tables angekündigt. Die 7XT bieten bis zu 16 Shader-Clustern und 512 Recheneinheiten, die aktuelle PowerVR-6XT-Reihe kommt auf maximal 6 Cluster und 192 Recheneinheiten.

Stellenmarkt
  1. Hartmann-exact KG, Schorndorf
  2. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld

Die PowerVR-7XT-Serie mit Rogue-Architektur umfasst fünf Modelle: Die GT7200, die GT7400, die GT7600, die GT7800 und die GT7900. Die kleinste Variante verfügt über 2 USCs (Unified Shading Cluster), die größte über 16 USCs - ähnlich wie die Mali T860 von ARM. Jeder Unified Shading Cluster enthält 32 Shader-Einheiten, was in bis zu 512 ALUs (Arithmetic Logic Units) resultiert. Das derzeitige Topmodell GX6650 bietet 192 ALUs.

  • Blockdiagramm der PowerVR 7XT (Bild: Img Tech)
  • Blockdiagramm eines USC (Bild: Img Tech)
  • PowerVR 7XT im Überblick (Bild: Img Tech)
PowerVR 7XT im Überblick (Bild: Img Tech)

Neben der mehr als verdoppelten USC-Anzahl gibt Imagination Technologies an, die Rechengeschwindigkeit pro Takt und Cluster um bis zu 60 Prozent gesteigert zu haben. Auf dem Papier erreicht eine GT7900 mehr als die vierfache Leistung einer GX6650 und soll bei 800 MHz eine Geschwindigkeit von 0,8 und 1,6 Teraflop liefern (FP32 und FP16).

Technisch hat Imagination Technologies ebenfalls aufgeholt: Die PowerVR 7XT unterstützen Direct3D 11.1 inklusive Tessellation, OpenGL ES 3.1, das Android Extension Pack und das YUV-Videoformat mit 10 Bit Farbtiefe pro Kanal. Der Hersteller will zudem die Effizienz gesteigert haben, macht hierzu aber keine weiteren Angaben. Durch die hohe Geschwindigkeit und die aktuellen Schnittstellen sollen Techniken wie Physically Based Rendering auf mobile Geräte kommen.

Erste Smartphones und Tables mit den PowerVR 7XT sollen im Laufe des nächsten Jahres auf Basis von TSMCs 16FF+ erscheinen - Apple dürfte erneut mit Imagination Technologies zusammenarbeiten. Weitere Einsatzgebiete der PowerVR 7XT sollen Fernseher, Notebooks, Infotainment-Systeme in Autos und Spielekonsolen sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229,90€ + 5,99€ Versand

andi_lala 11. Nov 2014

Bei den GFXBenchmarks schneidet das iPad Air 2 besser ab. Dass das Nexus 9 eine höhere...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2014

es ist ja schön das es solche tollen neuen GPUs gibt aber weder der Nvidia K1 noch der...

GebrateneTaube 10. Nov 2014

Wenn wir mal über die Sinnhaftigkeit wegschauen, so ein auf PC ausgerichtetes Spiel auf...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
    2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
    3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

      •  /