Powervision Powerray im Test: Diese Drohne geht unter

Ein ferngesteuertes U-Boot mit 4K-Kamera ist nicht mit einem Quadcopter vergleichbar, wie wir in unserem Test festgestellt haben.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Das Element der Powervision-Powerray-Drohne ist Wasser statt Luft
Das Element der Powervision-Powerray-Drohne ist Wasser statt Luft (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Über die halb geöffnete Drohne gebeugt, popeln wir mit dem Schraubendreher an den Abdeckungen aus Plastik herum. 18 Schrauben müssen wir finden und herausdrehen, dann kommen wir an das Innenleben und können hoffentlich den Motor von der Wasserpest befreien. Unser Powerray hat seinen ersten Ausflug in den Teich nämlich nicht sehr gut überstanden.

Inhalt:
  1. Powervision Powerray im Test: Diese Drohne geht unter
  2. Kontrolliert tauchen mit dem Powerray
  3. Powervision Powerray: Verfügbarkeit und Fazit

Die Schuld dafür liegt zumindest teilweise bei uns selbst. Wir haben zwar seit 2015 viel Erfahrung im Quadcopter-Testen, aber null Erfahrung mit Mini-U-Booten.

Unser Interesse an der Unterwasserdrohne Powerray des Herstellers Powervision war dennoch groß - und sie sieht auch nach einem guten Fang aus. Ganze vier Stunden soll sie mit einer Akkuladung bis zu 30 Meter tief tauchen und dabei dank 64 GByte internem Speicher lange mit 4K-Auflösung Videos aufzeichnen können.

Im Lieferumfang sind bei uns noch eine VR-Brille und ein Echolot namens Powerseeker enthalten. Damit kann man Fische im Umkreis von 80 Metern erkennen oder die Topographie des Bodens scannen.

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Dieses Paket kommt in einem sehr robusten Rollkoffer. Für jede Komponente gibt es ein aus Schaumstoff ausgestanztes Fach - so ist alles perfekt stoßgeschützt. Der Koffer ist auch deswegen sinnvoll, weil allein die Drohne schon rund vier Kilogramm wiegt. Insgesamt schleppen wir rund acht Kilogramm mit uns herum. Nur gut, dass das Ding nicht fliegen muss, denken wir, als wir uns die einzelnen Module des Powerray näher anschauen.

Da wären neben der Drohne, der Brille und dem bereits erwähnten Echolot noch ein Controller, eine Basiseinheit für die Funkverbindung zum Smartphone und ein 70 Meter langes Übertragungskabel. Ein einziges Netzteil lädt alle Geräte gleichzeitig auf - das ist sehr praktisch, wie alles, was in unserer "Wizard"-Edition kam.

Der Controller ist - wie alle Bestandteile des Sets - solide verarbeitet und liegt gut in der Hand. Um Smartphone oder Tablet zu befestigen, gibt es eine aus Aluminium gefräste Halterung, die sich in der Größe anpassen lässt und einen sehr stabilen Eindruck macht.

Der Controller hat separate Analogsticks für die Tauchtiefe und die Drehung. Hinzu kommen ein paar Tasten für Foto- und Videoaufnahme, Geschwindigkeit, Beleuchtung und sogar ein eigener Knopf für eine magnetische Köderhalterung.

PowerVision PRW10 PowerRay Explorer Einzigartige Unterwasserdrohne weiß/grau

Mit dieser könnten wir in einiger Entfernung von Ufer oder Boot Futter ausbringen, das dann Fische anlockt. Als Vegetarier reizt uns diese Option nicht allzu sehr - zudem muss jedes Mal ein neuer Magnet gekauft werden, der dann mit dem Köder in den Tiefen des Wassers oder im Magen eines großen Fisches verschwindet.

Die Basisstation für die Steuerung des Powerray ist ein handliches, 300 Gramm leichtes Kästchen, das von einer verschraubbaren Gummilasche umgeben ist. Damit sollte sie an Land oder auf einem Boot gut befestigt werden, denn sie ist nicht wasserfest.

Per Kabel wird sie mit der eigentlichen Drohne verbunden, die sich automatisch mit einem Piepton einschaltet. Viel mehr können wir zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht machen, denn erstens muss der Powerray ins Wasser, um die Motoren zu aktivieren, und zweitens fehlt uns noch die App, um die Steuerung zu komplettieren.

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Kontrolliert tauchen mit dem Powerray 
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mwo (Golem.de) 17. Aug 2021 / Themenstart

Die Chefredaktion hat alle meine Versuche, den Test genau dorthin zu verlegen sabotiert ;-)

VilsaBrunnen 03. Aug 2021 / Themenstart

Oder einfach mit dem U-Boot wieder aufsammeln... Versteh ich nicht, dass der Autor da...

LeeRoyWyt 03. Aug 2021 / Themenstart

Aber wäre dann nicht eine Boje dem Kabel vorzuziehen, um unabhängiger vom Ufer operieren...

gelöscht 29. Jul 2021 / Themenstart

Sicher? https://www.modell-u-boote.de/sonstiges/tauchtheorie/tauchen.html

Glitti 29. Jul 2021 / Themenstart

Der hat ca. 1,5m im Durchmesser und ist 5-6m tief. Gut, dann scheidet das Teil hier auf...

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