Powerus: US-Start-up will ukrainische Kriegstechnologie für die USA
Brett Velicovich, Veteran der US-Spezialoperationen und Drohnenberater für die USA und die Ukraine, ist Mitgründer von Powerus(öffnet im neuen Fenster) . Das Start-up aus Florida führt nach eigenen Angaben Gespräche über den Kauf ukrainischer Drohnenhersteller oder die Lizenzierung ihrer Technologie für die Produktion in den USA.
Ukraine-Know-how, amerikanische Verpackung
Der Kriegsschauplatz in der Ukraine hat sich zu einem wichtigen Testfeld für Drohnentaktik entwickelt. Ukrainische Hersteller gelten als technologisch führend bei kostengünstigen Angriffs- und Aufklärungsdrohnen. Powerus will dieses Know-how über Akquisitionen oder Lizenzverträge nutzen und auf den US-Markt übertragen.
Prominente Investoren, offene Fragen
Zu den Geldgebern zählen Eric Trump und Donald Trump Jr. über ihre Investmentfirmen American Ventures sowie Unusual Machines, ein Drohnenkomponentenhersteller, an dem Donald Trump Jr. ebenfalls beteiligt ist. Ein Börsengang soll frisches Kapital bringen. Seit Gründung im vergangenen Jahr hat Powerus drei kleinere Drohnenfirmen übernommen und peilt eine Monatsproduktion von mehr als 10.000 Einheiten an.
Hardware ohne China
Das Timing ist kein Zufall. Die Trump-Regierung hat neue chinesische Drohnenmodelle verboten, das Pentagon soll bis 2027 über 1,1 Milliarden US-Dollar in US-produzierte Systeme investieren. Der Markt steht offen – und ukrainische Kriegserfahrung könnte der entscheidende technologische Vorsprung sein, den amerikanische Hersteller bislang nicht haben.
Ob aus Gesprächsführung Verträge werden und aus Verträgen eine Serienproduktion, ist offen.
- Anzeige Hier geht es zu The Apprentice - The Trump Story bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



