Abo
  • Services:

Powerup Backpack: Rucksack überwacht Temperaturen und lädt HP-Notebooks

Rucksäcke gibt es von HP schon lange - meist Werbegeschenke oder einfaches Zubehör ohne besondere Funktion. Der Powerup Backpack ist direkt für den technisch interessierten Nutzer gedacht, der beim Tragen damit seine Geräte aufladen kann. Aber nicht jedes Notebook kann versorgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
HPs Notebook-Rucksack kommt mit einem Akkupack.
HPs Notebook-Rucksack kommt mit einem Akkupack. (Bild: HP)

HP hat mit dem Powerup Backpack (W7Q03AA) einen Rucksack vorgestellt, der sich an Besitzer von viel Technik richtet. Es ist nicht nur ein klassischer Notebook-Rucksack mit Fächern für Equipment. Der Rucksack hat auch einen locker integrierten Akku samt Kabelmanagement.

Einschränkungen beim Laden von Notebooks

Stellenmarkt
  1. INCENT Corporate Services GmbH, Berlin
  2. Interhyp Gruppe, München

HP gibt an, dass nicht jedes Notebook aufgeladen werden kann. Das gilt auch für die eigenen Serien. Aufladbar sind nur HP-Notebooks mit einem 4,5- oder 7,4-mm-Stromanschluss, was allerdings den Großteil der eigenen Geräte abdecken sollte. Ein Aufladen per USB-C ist seitens HP nicht vorgesehen. Nach derzeitigem Stand kann der neue Rucksack nicht HPs aktuelles und sehr dünnes Spectre aufladen.

Ob die Möglichkeit über Adapter besteht, ist unklar. Zudem verweist HP darauf, dass die vielfach in der Industrie verwendeten proprietären USB-Auflademechanismen von HP nicht unterstützt werden. Der Rucksack arbeitet also nach USB-Standards. Leider ist unklar, welcher der vielen USB-Standards (unter anderem Power Delivery, Battery Charge) für das Aufladen prinzipiell möglich ist. Im Akkupack sind zwei USB-Anschlüsse für Android-Geräte mit 2 oder 2,4 Ampere. HP verweist darauf, dass iPhones und iPads mit den entsprechenden Kabeln aufgeladen werden können.

Mit rund 84 Wattstunden (22.400 mAh bei ca. 3,7 Volt) hat der Akkupack recht viel Energie. Probleme mit Fluggesellschaften sind deswegen nicht zu erwarten. Zum Aufladen des Equipments reicht das locker.

Viele portable Notebooks liegen bei 40 Wattstunden, was in typischen Notebooks etwa 5.000 mAh entspricht. Letzterer Wert ist aber von der Spannung abhängig. Smartphones bieten um die 7 Wattstunden, je nach Spannung sind das typischerweise um die 2.000 mAh. Tablets liegen oftmals dazwischen, je nach eingesetzter Technik allerdings mit erheblich unterschiedlichen mAh-Werten.

Akkupack überwacht die Temperaturen im Inneren

Damit es während des Ladevorgangs nicht zu unangenehmen Temperaturen kommt, das ist eine Besonderheit des Gesamtpakets, überwacht der Akkupack die Temperaturen im Inneren. Gerade im Sommer ist der Betrieb einer Powerbank in einem Rucksack normalerweise keine gute Idee. Zudem hat der Rucksack Löcher für eine Belüftung. Das heißt allerdings auch, dass nur geringe Regenmengen empfehlenswert sind, ohne eine extra Hülle über den Rucksack zu ziehen.

Derzeit ist der Rucksack nur für die USA angekündigt worden. Er wird ohne Steuern rund 200 US-Dollar kosten und ab Mitte September verfügbar sein. Eine echte Produktseite gibt es noch nicht. HP verweist auf seinem Youtube-Kanal kurioserweise auf die Amazon-Homepage.

Der Rucksack wird ohne Netzteil zum Aufladen des Akkus ausgeliefert. Der Anwender muss sein Notebook-Netzteil verwenden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. 18,99€
  3. 34,99€

Enkhiel 09. Aug 2016

Laut Amazon-Seite ist aber ein Raincover dabei, also sollten die Oeffnugnen keine...


Folgen Sie uns
       


Raytracing in Metro Exodus im Test

Wir schauen uns Raytracing in Metro Exodus genauer an.

Raytracing in Metro Exodus im Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /