Powerup Backpack: Rucksack überwacht Temperaturen und lädt HP-Notebooks

Rucksäcke gibt es von HP schon lange - meist Werbegeschenke oder einfaches Zubehör ohne besondere Funktion. Der Powerup Backpack ist direkt für den technisch interessierten Nutzer gedacht, der beim Tragen damit seine Geräte aufladen kann. Aber nicht jedes Notebook kann versorgt werden.

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HPs Notebook-Rucksack kommt mit einem Akkupack.
HPs Notebook-Rucksack kommt mit einem Akkupack. (Bild: HP)

HP hat mit dem Powerup Backpack (W7Q03AA) einen Rucksack vorgestellt, der sich an Besitzer von viel Technik richtet. Es ist nicht nur ein klassischer Notebook-Rucksack mit Fächern für Equipment. Der Rucksack hat auch einen locker integrierten Akku samt Kabelmanagement.

Einschränkungen beim Laden von Notebooks

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HP gibt an, dass nicht jedes Notebook aufgeladen werden kann. Das gilt auch für die eigenen Serien. Aufladbar sind nur HP-Notebooks mit einem 4,5- oder 7,4-mm-Stromanschluss, was allerdings den Großteil der eigenen Geräte abdecken sollte. Ein Aufladen per USB-C ist seitens HP nicht vorgesehen. Nach derzeitigem Stand kann der neue Rucksack nicht HPs aktuelles und sehr dünnes Spectre aufladen.

Ob die Möglichkeit über Adapter besteht, ist unklar. Zudem verweist HP darauf, dass die vielfach in der Industrie verwendeten proprietären USB-Auflademechanismen von HP nicht unterstützt werden. Der Rucksack arbeitet also nach USB-Standards. Leider ist unklar, welcher der vielen USB-Standards (unter anderem Power Delivery, Battery Charge) für das Aufladen prinzipiell möglich ist. Im Akkupack sind zwei USB-Anschlüsse für Android-Geräte mit 2 oder 2,4 Ampere. HP verweist darauf, dass iPhones und iPads mit den entsprechenden Kabeln aufgeladen werden können.

Mit rund 84 Wattstunden (22.400 mAh bei ca. 3,7 Volt) hat der Akkupack recht viel Energie. Probleme mit Fluggesellschaften sind deswegen nicht zu erwarten. Zum Aufladen des Equipments reicht das locker.

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Viele portable Notebooks liegen bei 40 Wattstunden, was in typischen Notebooks etwa 5.000 mAh entspricht. Letzterer Wert ist aber von der Spannung abhängig. Smartphones bieten um die 7 Wattstunden, je nach Spannung sind das typischerweise um die 2.000 mAh. Tablets liegen oftmals dazwischen, je nach eingesetzter Technik allerdings mit erheblich unterschiedlichen mAh-Werten.

Akkupack überwacht die Temperaturen im Inneren

Damit es während des Ladevorgangs nicht zu unangenehmen Temperaturen kommt, das ist eine Besonderheit des Gesamtpakets, überwacht der Akkupack die Temperaturen im Inneren. Gerade im Sommer ist der Betrieb einer Powerbank in einem Rucksack normalerweise keine gute Idee. Zudem hat der Rucksack Löcher für eine Belüftung. Das heißt allerdings auch, dass nur geringe Regenmengen empfehlenswert sind, ohne eine extra Hülle über den Rucksack zu ziehen.

Derzeit ist der Rucksack nur für die USA angekündigt worden. Er wird ohne Steuern rund 200 US-Dollar kosten und ab Mitte September verfügbar sein. Eine echte Produktseite gibt es noch nicht. HP verweist auf seinem Youtube-Kanal kurioserweise auf die Amazon-Homepage.

Der Rucksack wird ohne Netzteil zum Aufladen des Akkus ausgeliefert. Der Anwender muss sein Notebook-Netzteil verwenden.

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