Powerstation vs Balkonkraftwerk: Mit welcher Lösung sich am besten Energie sparen lässt

Mit Sonnenenergie Strom sparen – dafür gibt es viele Lösungen. Doch welche bezahlbaren Systeme für Wohnungen und Häuser sind aktuell am vielversprechendsten? Wir geben eine Übersicht für Einsteiger.

Ein Ratgebertext von Dimitar Mitev veröffentlicht am
Wenn Leistung generiert wird, können alle Geräte, die im Haus oder in der Wohnung angeschlossen sind, die Energie nutzen.
Wenn Leistung generiert wird, können alle Geräte, die im Haus oder in der Wohnung angeschlossen sind, die Energie nutzen. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)

Wenn man sich aktuell umhört, will jeder in irgendeiner Form Fotovoltaik privat nutzen. Der Gedanke, kostenlos Energie zu beziehen, lockt nicht nur aus finanziellen Gründen viele Menschen, auch die Umweltaspekte spielen eine Rolle. Ob Balkonkraftwerke, die es zu immer geringeren Preisen zu geben scheint, oder gleich eine große Fotovoltaikanlage auf dem Dach, die Nachfrage ist riesig. Wir erklären, welche einfachen und bezahlbaren Möglichkeiten es auf den Markt gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Solargeneratoren: Insellösungen mit großer Spannbreite

Inhalt:
  1. Powerstation vs Balkonkraftwerk: Mit welcher Lösung sich am besten Energie sparen lässt
  2. Vor- und Nachteile von Solargeneratoren im Überblick
  3. Welches der Systeme birgt das größte Sparpotenzial?

Ein Solargenerator, auch solare Powerstation genannt, mitsamt mobilen (klappbaren) Solarzellen ist eine integrierte Lösung, um Solarenergie zu gewinnen und zu speichern. Es handelt sich um eine mobile Inselanlage, die auch als USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) bezeichnet wird.

Die Herstellerliste wächst seit ein paar Jahren stetig. Eine der ersten Anlagen hat Goal Zero mit den Yeti PS (Powerstations) angeboten, aber auch Anker, Bluetti und Jackery haben inzwischen viele Lösungen für den Bereich im Sortiment. Dabei fangen die Preise bei ein paar Hundert Euro an und reichen bis weit in den vierstelligen Bereich, abhängig von der Kapazität der Batterien und der realisierten Leistung der Geräte.

Zwei Faktoren zählen zu den wichtigsten Charakteristiken von Solargeneratoren:

1. Die Größe (Kapazität) der verbauten Lithium-Batterien. Die Spanne reicht von 100 bis 7.000 Wh. An manchen Anlagen kann man zusätzliche Batteriepacks anbinden und so die Kapazität darüber hinaus erweitern.

2. Die Wechselstromleistung. Sie benennt, welche Geräte mit welcher Leistung an den Wechselstromanschlüssen betrieben werden können. Auch hier variieren die Angaben: von 100 bis 3.000 Watt.

Anschlüsse wie USB oder 12V-Autostecker sind meistens zusätzlich dabei. Die Geräte sind in verschiedenen Formen zu haben und für alle möglichen Einsatzzwecke geeignet. Die ersten Geräte waren für Outdoor- und Campingaktivitäten optimiert und zeichneten sich durch geringeres Gewicht und ein portables Design aus. Inzwischen gibt es aber auch große Versionen, die sehr schwer sind und eher für stationäre Anwendungen wie Gartenhäuser, Werkstätten oder gar die komplette Versorgung eines ganzen Haushaltes geeignet sind.

Balkonkraftwerke: abhängig vom Stromnetz

Balkonanlagen sind netzabhängige (angebundene) Fotovoltaiksysteme. Der Name verrät schon, dass diese Systeme nur in Synchronisation mit einem Stromnetz funktionieren.

Dabei ist die Komponentenliste sehr übersichtlich. Man hat einen Wechselrichter und meistens zwei Fotovoltaik-, also Solarmodule.

Da die maximale Leistung der Anlagen gesetzlich beschränkt ist, dürfen die Wechselrichter nicht mehr als 600 Watt in das öffentliche/Hausnetz einspeisen. Daher liegen die meisten angebotenen Modelle zwischen 150 und 800 Watt, wobei der Wechselrichter bei 600 Watt begrenzt. Man erwartet aber, dass die Grenze bald auf 800 Watt angehoben wird.

Das Prinzip ist hier, dass die Solarzellen die generierte Leistung direkt ans Netz abgeben. Dazu wird das System mit einer Steckdose verbunden. Wenn Leistung generiert wird, können alle Geräte, die im Haus oder in der Wohnung angeschlossen sind, diese Energie nutzen.

Das Praktische an solchen Systemen ist, dass sie steckfertig ankommen. Der größte Aufwand hier ist, den Aufstellungsort der Solarzellen mit Bedacht auszuwählen und diese sturmfest zu montieren, zum Beispiel am Balkon. Die Zellen können aber auch auf jeglicher Art von Überdachung aufgestellt werden; auch Carports, Gartenhäuser und Ähnliches kommen dafür infrage.

Da die Anlagen einen Anschluss ans öffentliche Netz brauchen, muss man sich auch beim lokalen Netzversorger anmelden. Normalerweise stellt das kein großes Hindernis dar, aber es kann unter Umständen zu bürokratischen Verzögerungen kommen. Zurzeit liegt dem Bundestag eine Petition mit 100.000 Unterschriften vor, die eine Vereinfachung dieses Prozesses fordert.

Die Leistung der sogenannten Mikrowechselrichter und die Leistung der Solarzellen stellen hier die wichtigsten Parameter da. Der begrenzende Faktor ist eindeutig der Aufstellungsort der Solarmodule.

Schauen wir uns zunächst die Vor- und Nachteile beider Systeme an. Danach beantworten wir noch die wichtige Frage, welches der Systeme das größte Potenzial zum Sparen bietet.

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Vor- und Nachteile von Solargeneratoren im Überblick 
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0te 06. Jun 2023

Es ist nicht ersichtlich, was zuerst installiert wurde, aber mit dem Kamin mitten in der...

robinx999 06. Jun 2023

Doch diese sind ja wie normale Balkonkraftwerke und können halt die maximalen 600 Watt...

donadi 05. Jun 2023

12 Monate Preisgarantie ist im Filter eingestellt. Und ich wechsle somit alle 12 Monate...

terraformer 05. Jun 2023

Aus Interesse: Wieso bräuchtest du zum Einspeisen einen neuen Zählerschrank? (Zähler...



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