Powershot Pick: Canon überlässt der KI das Fotografieren

Canons Powershot Pick nimmt automatisch Fotos und Videos auf - ohne Zutun des Nutzers. Eine künstliche Intelligenz findet passende Momente.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Canon Powershot Pick
Die Canon Powershot Pick (Bild: Canon)

Canon hat in Japan eine neue Kamera vorgestellt, die ohne Nutzereingaben Fotos und Videos aufnimmt. Die Powershot Pick soll auf diese Weise den Alltag sowie besondere Momente begleiten und dabei Bilder machen, die besonders ungestellt und natürlich wirken. Die Kamera ist im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne erhältlich und bereits finanziert.

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Die Powershot Pick sieht aus wie eine kleine Überwachungskamera. Wie eine solche hat die Kamera einen Motor eingebaut, der den oberen Teil mit dem Objektiv um 170 Grad drehen kann. Zudem lässt sich das Objektiv um 110 Grad in der Vertikalen bewegen. Zusammen mit dem Weitwinkelobjektiv soll die Powershot Pick dadurch einen Bildbereich von 360 Grad abdecken.

Einmal eingeschaltet, arbeitet die Powershot Pick automatisch und ohne Zutun des Nutzers. Eine künstliche Intelligenz entscheidet, wann ein passender Moment für ein Foto oder ein Video gekommen ist und schießt dann Fotos oder startet eine Videoaufnahme. Die Kamera ist portabel und lässt sich aufgrund ihres Designs einfach irgendwo hinstellen.

Objektiv folgt Personen

Dabei kann die Kamera Personen verfolgen und auch den Bildausschnitt anpassen. Über eine App lassen sich Gesichter in einer Datenbank speichern, die bei Aufnahmen priorisiert werden. Mit der App lassen sich auch die gemachten Bilder und Videos betrachten.

Die Powershot Pick lässt sich auch über Sprachkommandos verwenden. Grundsätzlich soll die Kamera aber dank des vollautomatischen Betriebs besonders ungestellt wirkende Bilder machen. Als Webcam lässt sich die Powershot Pick offenbar nicht verwenden.

  • Die Powershot Pick von Canon (Bild: Canon)
  • Die Powershot Pick hat ein dreh- und schwenkbares Objektiv. (Bild: Canon)
  • Die Powershot Pick lässt sich irgendwo hinstellen und nimmt automatisiert Bilder auf. (Bild: Canon)
  • Einmal eingeschaltet, entscheidet die Kamera selbstständig, wann Bilder und Videos gemacht werden. (Bild: Canon)
  • So soll die Powershot Pick möglichst ungestellte Bilder und Videos aufnehmen. (Bild: Canon)
Die Powershot Pick von Canon (Bild: Canon)
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Der CMOS-Sensor hat eine Auflösung von 12 Megapixeln und ist 1/2,3 Zoll groß. Der vierfache Zoom ist ausschließlich digital. Canon erklärt, dass die Bildqualität bei schlechten Lichtbedingungen abnimmt - besonders lichtempfindlich scheint die Powershot Pick nicht zu sein.

Über das japanische Crowdfunding-Portal Makuake ist die Powershot Pick momentan für 40.900 Yen erhältlich, was umgerechnet um die 320 Euro ist. Die Kamera ist in Weiß oder Schwarz erhältlich. Ob sie auch außerhalb Japans in den Handel kommt, ist unbekannt.

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    Von Hanno Böck

freebyte 02. Feb 2021

Die Idee ist gar nicht mal so schlecht: Man macht ein Knipsbildchen und eine KI...

freebyte 02. Feb 2021

Kann man auch so sehen: Statt einen Pretest für die Marktchance zu finanzieren, schaut...

toj 02. Feb 2021

Es gab das Konzept in anderer Form bereits. Bereits 2009 hat Sony den "Party Shot...


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