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Canon Powershot G7 X II
Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)

Ein würdiger Nachfolger der ersten G7 X?

Neben den Hardware- gibt es auch Softwareänderungen. Die Kamera kann Zeitrafferfilme aufnehmen und bietet mit den Picture Styles Voreinstellungen für Farben, den Kontrast und die Bildschärfe. Der Nutzer kann so für bestimmte Aufnahmesituationen schnell einen Bildstil auswählen.

  • Sachlich und nüchtern - das Gehäuse der Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)
  • Der Handgriff vorne ist neu. (Bild: Andreas Donath)
  • Für eine Kompaktkamera gibt es recht viele Einstellungsmöglichkeiten.  (Bild: Andreas Donath)
  • Alle Bedienungselemente sind rechts.  (Bild: Andreas Donath)
  • Die Einstellräder haben ein gutes Profil. (Bild: Andreas Donath)
  • Die Kamera passt fast auf die Handfläche. (Bild: Andreas Donath)
  • Canon PowerShot G7 X II (Bild: Andreas Donath)
  • Das Objektiv steht weit heraus. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Objektivring ist arretierbar. (Bild: Andreas Donath)
  • Der Auslöser hat einen gut fühlbaren Druckpunkt. (Bild: Andreas Donath)
  • Das Display kann für Selbstporträts hochgeklappt werden. (Bild: Andreas Donath)
  • Das Display lässt sich auch nach unten klappen. (Bild: Andreas Donath)
  • Einen kleinen Blitz hat die Canon PowerShot G7 X II auch. (Bild: Andreas Donath)
  • Kleiner Akku mit ordentlicher Reichweite  (Bild: Andreas Donath)
Der Auslöser hat einen gut fühlbaren Druckpunkt. (Bild: Andreas Donath)

Eine weitere Neuerung ist die Nachziehaufnahme. Der Fotograf muss dabei ein sich bewegendes Objekt wie ein Auto mit einer Kamerabewegung verfolgen. Natürlich ist das eine alte Technik, doch die Canon stellt die Verschlussgeschwindigkeit automatisch ein, fixiert den Fokus auf die Bildmitte und schaltet den Bildstabilisator ab. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, lässt sich mit etwas Erfahrung aber auch mit dem M-Modus realisieren, bei dem Blende und Verschlusszeit frei wählbar sind.

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Rechtfertigen diese Veränderungen in der Praxis die Neuanschaffung? Schließlich kostet die Canon Powershot G7 X II im Handel etwa 600 Euro, der Vorgänger lässt sich schon für etwa 360 Euro erstehen.

  • Testbild Canon Powershot G7 X II  (Bild: Andreas Donath)
  • Testbild Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)
  • Testbild Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)
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  • Testbild Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)
Testbild Canon Powershot G7 X II (Bild: Andreas Donath)

Das verspricht Canon: Das Rauschverhalten soll besser geworden sein. Doch wir - und Kollegen anderer Redaktionen - sehen davon eigentlich nichts. Genau genommen sehen die Bilder genauso gut oder schlecht aus wie die der Canon Powershot G7 X. Schon ab ISO 1.600 wird die Rauschbekämpfung deutlich sichtbar, zumindest wenn die Bilder in Originalgröße angesehen werden. Dann wirken viele Strukturen in den JPEGs verwaschen und wie ein Ölgemälde. Wer mehr Qualität sucht, findet sie in den Rohdateien, die zeigen, was der kleine Sensor eigentlich drauf hat. Hier finden sich durchaus noch Strukturen, die die Rauschkorrektur von Canon einfach zerstört hat. Hier geht Sony bei der RX100 Mark IV deutlich behutsamer zu Werke.

Wer seine Fotos auf Onlineplattformen verwenden will, die sowieso eine verkleinerte Version darstellen, wird so auch noch an ISO 6.400 seine Freude haben. Bei Verkleinerungen fällt das Rauschen weniger ins Gewicht, doch die Farben werden flau, je höher die Lichtempfindlichkeit eingestellt wird. Der Maximalwert von ISO 25.600 ist wohl eher auf Wunsch der Marketingabteilung entstanden. Mehr als dokumentarischen Wert haben diese Fotos nicht mehr.

Interessanterweise werden die Farben des Displays der neuen Kamera deutlich matter dargestellt als bei der Konkurrenz von Sony. In der Regel erzeugt die Neue recht ordentliche Belichtungen, wobei die Elektronik offenbar partout versucht, die Spitzlichter zu retten. Das führt manchmal zu etwas unterbelichteten Aufnahmen, bei denen die Schatten nachträglich aufgehellt werden müssen. Hier zeigt die RX100 MKVI von Sony, wie es besser geht. Die JPEGs sind meistens nicht so dunkel wie bei Canons Modell.

Die Kreativmodi bei Canon sind nicht besonders zahlreich, und wer an solchen Spielereien Gefallen findet, ist mit der Sony RX100 besser bedient. Allerdings gefallen uns die Schwarz-Weiß-Fotos und die Miniaturfilter von Canon recht gut. Wer will, kann parallel ein Rohdatenbild neben dem JPEG aufnehmen, das ohne Filtereffekte gespeichert wird. So bleibt am Rechner zu Hause die Auswahl der Bearbeitungsmöglichkeiten größer, und der Nutzer kann auch noch nachträglich das Fotomaterial bearbeiten.

 WLAN ja, GPS neinScharfstellen wird mitunter zur Geduldsprobe 

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