Drahtlose Energieübertragung: Powermat wird Teil von Qi

Powermat wird seine Ladetechnik in den drahtlosen Ladestandard Qi integrieren. Damit schließt sich eines der wichtigsten Mitglieder der konkurrierenden Airfuel Alliance dem Standard an, dem Apple zuletzt zu unverhofftem Erfolg verhalf.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Powermat-Produkte sind ohnehin mit Qi-Geräten wie dem iPhone kompatibel. Jetzt will Powermat mehr in Qi einbringen.
Die Powermat-Produkte sind ohnehin mit Qi-Geräten wie dem iPhone kompatibel. Jetzt will Powermat mehr in Qi einbringen. (Bild: Powermat)

Powermat wird sich dem Wireless Power Consortium anschließen und damit mittelfristig im Qi-Standard aufgehen. Bisher war das Unternehmend ein Verfechter der konkurrierenden Airfuel Alliance, die selbst erst im Jahr 2014 aus einem Zusammenschluss der Power Matters Alliance und der Alliance for Wireless Power entstand. Damit wollte Airfuel genügend Macht bekommen, um dem Wireless Power Consortium mit ihrem Qi-Ladestandard Marktanteile abzunehmen. Diese Unsicherheit am Markt hat sicherlich auch dafür gesorgt, dass sich kein Standard so richtig durchsetzen konnte und das Aufladen durch Auflegen längst nicht mit jedem Smartphone möglich ist.

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Doch mit Apples Entscheidung, auf Qi zu setzen, hat sich anscheinend etwas entscheidend verändert. Zumindest für Powermat war es eindeutig genug, um sich neu zu orientieren. Das Unternehmen nennt Apple als Grund für den Beitritt.

Qi könnte erheblich profitieren

Der Beitritt ist insofern von Bedeutung, weil Powermat sehr viel Wissen rund um das drahtlose Laden in den Qi-Standard, der noch seine Schwächen hat, einbringen kann. Powermat hat eigentlich die deutlich überlegenere Technik im Angebot. Statt 15 Watt beherrscht Powermat etwa 40 Watt zum Aufladen von Geräten und hat Unternehmensangaben zufolge auch keine Probleme mit erhöhter Temperaturentwicklung.

Zudem sollen zukünftige Designs sogar 90 Watt ermöglichen. Das wäre selbst für leistungsstarke Notebooks ausreichend. Ebenfalls interessant: Der Abstand für das drahtlose Laden darf gut fünfmal so hoch sein: 40 mm sind zulässig. Powermat beherrscht auch die Monetarisierung des drahtlosen Ladens, indem per Bluetooth Low Energy Verbindungen möglich sind. Die Ladestellen haben ein Management-Interface. Welche Techniken letztendlich in Qi mit aufgehen werden, bleibt aber unklar. Neben Powermat will auch Apple einige Ideen in Qi einbringen. So arbeitet das Unternehmen selbst an einer Ladematte, die mehrere Geräte gleichzeitig aufladen kann. Das geht bisher nur mit Tricks.

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Die Airfuel Alliance wird aber nicht aufgeben und bekräftigte kurz vor der Elektronikmesse CES 2018 Anstrengungen für die weitere Entwicklung, gerade was Freiheiten beim Positionieren angeht.

Derweil ist ausgerechnet das Wireless Power Consortium trotz der Erfolge auffallend still. Aussendungen zur CES gab es von dem Konsortium hinter dem Qi-Ladestandard nicht.

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Anonymer Nutzer 10. Jan 2018

SPALTER!

Eheran 09. Jan 2018

Der einzige Hänger wäre, wenn die Stromversorgung zum Sensor "falsch" gepolt wäre und es...

Dungeon Master 09. Jan 2018

Deshalb wurde auf der CES ja der Anti-Strahlen-Slip vorgestellt. ;-)

as (Golem.de) 09. Jan 2018

Hallo, Die Wikipedia ist immer eine sehr schwierige Quelle. Tatsächlich sieht die Roadmap...



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