Powerline Advanced: Devolo bringt DLAN-Adapter mit zwei Ports und Steckdose

Gigabit aus der Dose: Devolos Powerline-Advanced-Adapter kann kabelgebundenes Ethernet über die Stromleitung in der Wand leiten. Die Reichweite soll relativ hoch sein. Das Produkt konzentriert sich auf das Wesentliche - Konkurrenzprodukte von AVM etwa sind da ein wenig vielseitiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Powerline Advanced hat zwei Netzwerkbuchsen.
Der Powerline Advanced hat zwei Netzwerkbuchsen. (Bild: Devolo)

Devolo hat seit Kurzem den Premium Powerline Advanced im Angebot, einen Direct-LAN-Adapter für Steckdosen. Er soll bis zu 1 GBit/s an Datendurchsatz über die Stromleitung des Hauses leiten können. An den Adapter passen zwei Kabel mit RJ45-Stecker. Außerdem wird die 230-Volt-Steckdose am Deckel herausgeführt, so dass er keinen Steckplatz wegnimmt.

  • Die Steckdose kann weiterverwendet werden. (Bild: Devolo)
  • Der Adapter kann mehrere entfernte Geräte verbinden. (Bild: Devolo)
  • Den Adapter gibt es auch im Zweierpack. (Bild: Devolo)
Der Adapter kann mehrere entfernte Geräte verbinden. (Bild: Devolo)

Devolo wirbt mit einer Reichweite des Gerätes von bis zu 400 Metern. Dafür soll die Powerline+-Technik sorgen, die Störsignale auf der Leitung filtert. Allerdings werden dadurch mit Sicherheit keine vollen Datenraten erreicht, da selbst ein eigenständiges Cat5e-Kupferkabel für Gigabit Ethernet maximal 100 Meter lang sein sollte. Die Signaldämpfung wird sonst einfach zu stark.

Einsatzgebiete für den Powerline-Advanced-Adapter sind Videostreaming, Home-Office oder auch Gaming, heißt es. Neben dem Ausgang für die Steckdose und für Netzwerkkabel ist am Gehäuse einzig der Synchronisationsschalter angebracht. Das durch Drücken ausgesendete Signal findet den zweiten Adapter im Haus über die Stromleitung.

Gigabit-LAN und nicht mehr

Devolo spricht von keinen zusätzlichen Softwarefunktionen. Auch ein WLAN-Repeater ist hier nicht verbaut - all das bietet beispielsweise Konkurrent AVM in seiner Powerline-Serie, die erst kürzlich mit Updates gegen die Krack-Sicherheitslücke aktualisiert wurden.

  • Die Steckdose kann weiterverwendet werden. (Bild: Devolo)
  • Der Adapter kann mehrere entfernte Geräte verbinden. (Bild: Devolo)
  • Den Adapter gibt es auch im Zweierpack. (Bild: Devolo)
Den Adapter gibt es auch im Zweierpack. (Bild: Devolo)

Dafür müssen Käufer dieser Produkte auf die durchgeleitete Steckdose verzichten. Devolo will sein Produkt für einen Verkaufspreis von 60 Euro pro Stück anbieten. Da ein Adapter nicht ausreicht, gibt es ein Angebot für zwei Geräte zum Preis von 110 Euro. Um beim Vergleich zu bleiben: AVMs Fritz-Powerline-1240E-Adapter kosten im Zweierpaket etwa 125 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


chewbacca0815 25. Okt 2017

Ey, wow! Seit wann gibt's denn jetzt Buchen im Sortiment? Zypressen und Pinien kenne ich...

acme 25. Okt 2017

Ich glaube, es gibt auch noch ein drittes - bei den neueren schnellen Varianten wird...

zuschauer 24. Okt 2017

Du bist nicht empfänglich für Trivial-Ironie, wie es scheint.

zuschauer 24. Okt 2017

Beim Hausbau denkt man erst zu allerletzt an solche Dinge, und dann ist manchmal auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
Ein Test von Leo Dessani

Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
Artikel
  1. Truppenversuch: Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter
    Truppenversuch
    Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter

    Beim Truppenversuch der modifizierten Hololens 2 für die US-Armee hat sich herausgestellt, dass die Soldaten an Kampfkraft einbüßen und die Brillen ablehnen.

  2. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  3. Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
    Liberty-Germany-Pleite
    Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

    "Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
    Von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /