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Postmortem:
Horizon Zero Dawn und der späte Fokus

GDC 2018
Vernichtende interne Testergebnisse wenige Monate vor der Veröffentlichung – und dann doch glänzende Kritiken: Entwickler Eric Boltjes erzählt von der Entstehung von Horizon Zero Dawn .
/ Peter Steinlechner
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Auf der GDC 2018 hat Guerilla Games über die Arbeit an Horizon Zero Dawn gesprochen. (Bild: Bild: Guerilla Games/Foto: Golem.de)
Auf der GDC 2018 hat Guerilla Games über die Arbeit an Horizon Zero Dawn gesprochen. Bild: Bild: Guerilla Games/Foto: Golem.de

"Es war ein Desaster" , sagt Eric Boltjes über die internen Playtests von Horizon Zero Dawn. Rund 20 Gamer durften beim niederländischen Entwicklerstudio Guerilla Games(öffnet im neuen Fenster) die damalige Version des Spiels rund zwölf Monate vor der Veröffentlichung ausprobieren – fünf Tage lang rund um die Uhr. Aber sie mochten es nicht: "Das Feedback war vernichtend, das Spiel hat den Testern keinen Spaß gemacht, es war viel zu schwierig und überhaupt ziemlicher Mist" .

Trotzdem hat Boltjes, einer der Lead Game Designer, in den folgenden Monaten das schier Unmögliche geschafft: Als Horizon Zero Dawn im Februar 2017 exklusiv für die Playstation 4 auf den Markt kam, erhielt es fast durchgehend sehr gute Kritiken. Auch Golem.de lobte die grafisch wunderschön gestaltete Spielwelt, die fast durchgehend herausragende Technik, die vielen lebendigen Details und die kluge Verknüpfung von Handlung und Spielmechanik. Das Spiel traf ganz offenbar auch den Nerv der Spieler: Bislang hat Publisher Sony weltweit rund sieben Millionen Einheiten verkauft.

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