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Postbenutzerverband: Kritik an 10-MByte-Begrenzung der De-Mail

Der Postbenutzerverband DVPT findet die De-Mail zu teuer und kritisiert die 10-MByte-Volumenbegrenzung der Telekom. Eine De-Mail als deutsche Insellösung sei zudem wenig sinnvoll.

Artikel veröffentlicht am ,
Postbenutzerverband: Kritik an 10-MByte-Begrenzung der De-Mail
(Bild: Deutsche Telekom)

Der Postbenutzerverband hat die De-Mail der Deutschen Telekom kritisiert. Das De-Mail-Standardprodukt von 39 Cent bei maximal 10 MByte sei enttäuschend, so Elmar Müller vom Vorstand des DVPT (Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation).

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Zum Start macht die Telekom den Kunden noch Aktionsangebote. In der Einführungsphase bis zum 31. Dezember 2012 versenden Privatkunden bis zu 50 De-Mails pro Monat gratis. Danach sind drei Standard-De-Mails pro Monat inklusive, ab der vierten kostet es 0,39 Euro brutto.

1&1-Internet-AG-Sprecher Michael d Aguiar sagte Golem.de, dass das Unternehmen noch keine Angaben zu Preisen oder einer möglichen Volumenbegrenzung gemacht habe. "Die Produktinfos und Details werden wir zur Ifa veröffentlichen", erklärte d Aguiar. Das Unternehmen hatte den Produktstart am 23. August 2012 bekanntgegeben.

"Die Frage ist, ob sie den Imageschaden durch den überhasteten Frühstart der Post AG mit dem E-Postbrief und dessen missglückte Werbebotschaft ('Sicher wie der Brief') wieder wettmachen können", erklärte der Postbenutzerverband. Zugleich gebe es bereits die am Markt eingeführten Konkurrenzprodukte im Geschäftskundenbereich wie Regify, Itella oder Mentana Claimsoft, sowie den inzwischen über das Steuervereinfachungsgesetz 2011 möglichen vereinfachten Versand elektronischer Rechnungsstellung. Der Bundesbürger verschickt laut den Angaben jährlich im Durchschnitt nur noch rund acht Briefe, ist aber im Jahr Empfänger von circa 240 adressierten Briefen.

Eine De-Mail als deutsche Insellösung sei zudem wenig sinnvoll. Die Digitale Agenda der Europäischen Kommission in einer aktuell in Brüssel verhandelten neuen Verordnung einer grenzüberschreitenden Verwendung elektronischer Signaturen stehe kurz vor dem Abschluss. An dem EU-Projekt STORK beteiligten sich 17 Mitgliedstaaten.

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elgooG 25. Aug 2012

Oh...ich sehe es schon kommen. Der Mythos "Kostenloskultur" muss wieder herhalten um das...

Spaghetticode 25. Aug 2012

Natürlich noch die Österreicher, Schweizer, die Leute unter 18 und die De-Mail...

Rulf 25. Aug 2012

der post sind die emails ein dorn im auge, weil dadurch der briefverkehr enorm...

Spaghetticode 25. Aug 2012

Was ist denn der Unterschied zwischen dem Download von einem Clouddienst und einem...

lisgoem8 25. Aug 2012

Die glauben alles, was nur im entferntesten Geld bringen könnte. ;-)


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