Postbank: Bafin stellt Sonderbeauftragten - auch wegen IT-Problemen

Unter anderem wegen Störungen im Online- und Mobile-Banking überprüft die Finanzaufsicht die Postbank.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Bafin beaufsichtigt Probleme bei der Postbank.
Die Bafin beaufsichtigt Probleme bei der Postbank. (Bild: Michaela Rehle via Reuters)

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) stellt der Deutschen Bank einen Sonderbeauftragten, der die Tochter Postbank beaufsichtigen soll – unter anderem wegen andauernden "Störungen im Online- und Mobile-Banking sowie der mangelnden Erreichbarkeit des telefonischen Kundendienstes". Das teilte die Finanzaufsicht am Montag mit.

Die Bafin bestellte den Sonderbeauftragten bereits am 29. September 2023 für die Deutsche Bank. Dieser soll nun "überwachen, dass das Institut die Einschränkungen im Kundenservice bei den Niederlassungen Postbank und DSL Bank" in deren Privatkundengeschäft "zügig und vollständig beseitigt".

Im August 2023 schaltete die Verbraucherzentrale NRW die Bafin ein, da es "offenbar massive organisatorische Mängel bei der Führung von gepfändeten Konten" gebe.

Die Bafin erwarte nun "von den von ihr beaufsichtigten Unternehmen, dass sie ihre Dienstleistungen möglichst störungsfrei anbieten." Dazu zähle auch "die Verfügbarkeit des Online-Bankings, damit Kundinnen und Kunden ihre Bankgeschäfte jederzeit abwickeln können."

Seit dem Jahreswechsel hatten zahlreiche Kunden der Postbank nach einer Umstellung der Systeme keinen Zugriff mehr auf ihre Konten. Die Umstellung war Teil einer mehrjährigen Migration der IT-Systeme der Postbank auf die der Deutschen Bank, die Mitte 2023 abgeschlossen wurde.

Schon vor dem Jahreswechsel kam es zu Problemen: Im Februar 2022 konnten einige Kunden wegen technischer Probleme nicht per Onlinebanking auf ihre Konten zugreifen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /