Postbank: Bafin stellt Sonderbeauftragten - auch wegen IT-Problemen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) stellt der Deutschen Bank einen Sonderbeauftragten, der die Tochter Postbank beaufsichtigen soll – unter anderem wegen andauernden "Störungen im Online- und Mobile-Banking sowie der mangelnden Erreichbarkeit des telefonischen Kundendienstes" . Das teilte die Finanzaufsicht am Montag(öffnet im neuen Fenster) mit.
Die Bafin bestellte den Sonderbeauftragten bereits am 29. September 2023 für die Deutsche Bank. Dieser soll nun "überwachen, dass das Institut die Einschränkungen im Kundenservice bei den Niederlassungen Postbank und DSL Bank" in deren Privatkundengeschäft "zügig und vollständig beseitigt" .
Im August 2023 schaltete die Verbraucherzentrale NRW(öffnet im neuen Fenster) die Bafin ein, da es "offenbar massive organisatorische Mängel bei der Führung von gepfändeten Konten" gebe.
Die Bafin erwarte nun "von den von ihr beaufsichtigten Unternehmen, dass sie ihre Dienstleistungen möglichst störungsfrei anbieten." Dazu zähle auch "die Verfügbarkeit des Online-Bankings, damit Kundinnen und Kunden ihre Bankgeschäfte jederzeit abwickeln können."
Seit dem Jahreswechsel hatten zahlreiche Kunden der Postbank(öffnet im neuen Fenster) nach einer Umstellung der Systeme keinen Zugriff mehr auf ihre Konten. Die Umstellung war Teil einer mehrjährigen Migration der IT-Systeme der Postbank auf die der Deutschen Bank, die Mitte 2023 abgeschlossen wurde .
Schon vor dem Jahreswechsel kam es zu Problemen: Im Februar 2022 konnten einige Kunden wegen technischer Probleme nicht per Onlinebanking auf ihre Konten zugreifen .
- Anzeige Hier geht es zu den konfigurierbaren Golem-PCs bei Systemtreff Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



