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Post-Quanten-Kryptografie:
Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen – um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
/ Hanno Böck
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Dieser Quantenchip von Google ist für die Verschlüsselung im Internet noch keine Gefahr, aber die Forschung schreitet voran. (Bild: Google)
Dieser Quantenchip von Google ist für die Verschlüsselung im Internet noch keine Gefahr, aber die Forschung schreitet voran. Bild: Google

Nach einem Prozess, der sieben Jahre gedauert hat, hat die US-Standardisierungsbehörde NIST verkündet , welche Verschlüsselungs- und Signaturalgorithmen aus der Post-Quanten-Kryptografie standardisiert werden sollen. Diese neuen Algorithmen sollen künftig Kryptografie ermöglichen, die auch mit bislang hypothetischen Quantencomputern nicht angegriffen werden kann.

Der Grund, warum das NIST sich auf die Suche nach neuen Algorithmen machte, liegt einige Zeit zurück: Im Jahr 1994 veröffentlichte der Mathematiker Peter Shor eine Methode, mit der sich große Zahlen schnell faktorisieren lassen – vorausgesetzt, man besitzt einen leistungsfähigen Quantencomputer.

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