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Post-K: Fujitsu zeigt ARM-Prozessor für Supercomputer

Japan setzt auf ARM-Server von Fujitsu: Die wassergekühlten Nodes werden mit selbst entwickelten CPUs bestückt, die jeweils mindestens 50 Kerne mit 512 Bit breiten Vektoreinheiten verwenden. Der damit ausgerüstete Post-K-Supercomputer soll 2021 betriebsbereit sein.

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Prototyp der Hardware des Post-K-Supercomputers
Prototyp der Hardware des Post-K-Supercomputers (Bild: Fujitsu)

Fujitsu hat einen Einblick in die Entwicklung des Post-K-Supercomputers gegeben, der ab 2021 in Japan ans Netz gehen soll. Das System basiert auf ARM-Server mit CPUs, die Fujitsu als Nachfolger für die hauseigenen Sparc-Chips entwickelt hat. Auf der International Supercomputing Conference in Frankfurt stellen die Japaner einen Prototyp samt Mainboard und Kühlung aus und verraten erste Details zum kommenden System.

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Die CPUs mit Scalable Vector Extension dürften physisch über 56 Kerne verfügen, je nach Knoten sind aber weniger aktiv: Für die Compute-Nodes rechnen 48+2 und bei den I/O-Nodes dann 48+4. Die Prozessoren verwenden High Bandwidth Memory als Speicher, mehr dazu wird Fujitsu erst im Spätsommer ankündigen. Pro Knoten wird eine CPU verbaut, die Node-Kommunikation erfolgt per Tofu-v3-Interconnect. Ein Rack besteht aus 384 Knoten, die Gesamtanzahl an Racks ist jedoch unbekannt.

Allerdings geht Fujitsu davon aus, dass der Post-K-Supercomputer eine Leistungsaufnahme von 30 bis 40 Megawatt aufweisen wird. Das derzeit schnellste System der Top500-Liste, der Summit des ORNL, begnügt sich mit knapp 9 Megawatt und selbst der chinesische Tianhe-2 braucht mit 18 Megawatt deutlich weniger als das, was Japan plant. Der Post-K wird vom Forschungsinstitut Rikagaku Kenkyujo (Riken) entwickelt und untersteht dem Kultus- und Wissenschaftsministerium (MEXT).

Bisher gibt es nur einen Supercomputer mit ARM-Prozessen, der eine sehr hohe Geschwindigkeit aufweist: Der Astra der Sandia National Laboratories in den USA schafft 2,3 Petaflops - befindet sich aber noch im Aufbau. Das System nutzt derzeit 2.592 Knoten mit je zwei ThunderX2 von Cavium, das sind 28-kernige Chips.

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