• IT-Karriere:
  • Services:

Porto Santo: Renault will Elektroinsel schaffen

Renault will auf der portugiesischen Insel Porto Santo Elektrofahrzeuge etablieren, die das Stromnetz stützen können. So will der Autobauer zeigen, wie Elektromobilität in Zukunft mit erneuerbaren Energien verbunden werden könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Renault Zoe auf Porto Santo
Renault Zoe auf Porto Santo (Bild: Renault)

Renault will eine Elektroinsel mit Elektrofahrzeugen, V2G (Vehicle to Grid) und einer dezentralen Energiespeicherung einrichten. Das Vorhaben soll auf der kleinen Insel Porto Santo umgesetzt werden, die zu Madeira gehört, weniger als 6.000 Einwohner hat und nur 42 Quadratkilometer groß ist.

  • Renault Zoe auf Porto Santo (Bild: Renault)
  • Vehicle to Grid auf Porto Santo (Bild: Antoine Levesque / Youlovewords)
Vehicle to Grid auf Porto Santo (Bild: Antoine Levesque / Youlovewords)
Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. Medion AG, Essen

Renault besitzt eine eigene Tochtergesellschaft für die Entwicklung von Energiespeichern und Stromnetzprodukten, die mit dem Energieversorger Empresa de Electricidade da Madeira zusammenarbeitet, um die Energiewende für die Insel zu ermöglichen. Die Inselregierung hat das Programm Sustainable Porto Santo - Smart Fossil Free Island genannt und will alle lokal umweltschädlichen Energiequellen beseitigen. Renault setzt 14 Kleinwagen des Typs Zoe und 6 Kangoo Z.E. ein, die an 40 öffentlichen und privaten Ladestationen geladen werden können.

Die Insel ist bereits mit Solaranlagen und Windparks ausgestattet, doch Fahrzeuge werden noch mit Verbrennungsmotoren betrieben. Statt nur Elektroautos zu verschiffen, sollen diese jedoch auch als Stromspeicher für das Netz der Insel dienen. Die Fahrzeugflotte soll zu Spitzenlastzeiten Strom ins Netz einspeisen und Energie aus den Solar- und Windparks speichern, wenn diese nicht anderweitig benötigt wird.

Einen ähnlichen Ansatz, wenngleich ohne Insel, verfolgt auch Honda. Das Unternehmen will Elektroautos ebenfalls zu temporären Energiespeichern machen und installierte eine bidirektionale Ladetechnologie an seinem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Offenbach. Auf der IAA 2017 in Frankfurt stellte Honda die Technik bereits funktionsfähig vor. Der Strom wird dabei aus dem Netz bezogen oder durch Solarzellen erzeugt und dient zur Aufladung des angeschlossenen Elektroautos.

2016 starteten der italienische Energieversorger Enel und Nissan in Dänemark ein Pilotprojekt: Der dänische Energieversorger Frederiksberg Forsyning stellte an seinem Hauptsitz in Kopenhagen zehn Zwei-Wege-Ladesäulen (Vehicle-to-Grid, V2G) von Enel auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

Dwalinn 23. Feb 2018

Unterwegs ist relativ, viele Fahrzeuge sollte da eher beim Arbeitgeber Parken, meins...

Dwalinn 22. Feb 2018

Nein da ich diese großere Batterie (beispielsweise) am Wochenende benötige. Wenn ich die...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Python Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
  2. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  3. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /