Abo
  • Services:

Portal: Facebook zeigt ersten smarten Lautsprecher erst später

Facebooks Datenskandal hat Folgen: Eigentlich sollte auf der Facebook-Entwicklerkonferenz im Mai ein smarter Lautsprecher vorgestellt werden. Nun sollen erst einmal Datenschutzfragen geklärt werden. Wie es damit weitergeht, ist unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebooks erster smarter Lautsprecher wird erst später gezeigt.
Facebooks erster smarter Lautsprecher wird erst später gezeigt. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Facebook hat alle seine Pläne vorerst auf Eis gelegt, einen eigenen smarten Lautsprecher namens Portal auf den Markt zu bringen. Das berichtet Bloomberg mit Verweis auf Personen, die mit den Vorhaben des Unternehmens vertraut sind. Eigentlich wollte Facebook zwei smarte Lautsprecher mit Display auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz im Mai 2018 vorstellen. Aber aufgrund des Datenskandals hat das Unternehmen entschieden, jetzt kein Produkt vorzustellen, das sich einen Platz in den Wohnzimmern der Nutzer sichern will.

Stellenmarkt
  1. Hessischer Rundfunk, Frankfurt
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn

Geplant war, die Geräte im Herbst 2018 auf den Markt zu bringen, im Mai 2018 sollte ein erster Blick darauf gewährt werden. Aber erst einmal will Facebook mögliche datenschutzrechliche Probleme untersuchen. Nähere Details gibt es dazu nicht, aber es klingt so, als hätten diese Fragen bisher keine Rolle gespielt. Derzeit ist nicht bekannt, ob Facebook seine smarten Lautsprecher noch in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Offiziell wurden die Geräte von Facebook nicht angekündigt.

Facebook hat zwei smarte Lautsprecher in Arbeit

Facebook wollte eigentlich zwei verschiedene smarte Lautsprecher mit Display bringen und damit in Konkurrenz zu Amazon und Google treten. Amazon ist mit dem Echo Show bereits im Markt vertreten, Google will zusammen mit Partnern ab Sommer 2018 smarte Lautsprecher mit Display anbieten. Die Facebook-Geräte sind vor allem dafür gedacht, mit anderen in Kontakt zu bleiben. Daher nimmt die Videotelefonie-Funktion einen hohen Stellenwert ein. Zudem soll das Gerät zusätzliche soziale Funktionen bieten, zu denen aber noch keine Details bekannt sind.

Mit der im Lautsprecher eingebauten Weitwinkelkamera können wohl Personen erkannt und automatisch dem entsprechenden Facebook-Profil zugeordnet werden. Dabei soll Facebook auf die seit Jahren genutzte Gesichtserkennungsfunktion zurückgreifen, die auch innerhalb des Netzwerks zum Einsatz kommt. Wie die Alexa- und Google-Assistant-Geräte soll Portal mit der Stimme bedient werden können. Unklar ist, welches Sprachsteuersystem dabei verwendet wird.

Echo Show wird von Amazon auch damit vermarktet, dass er unkompliziert für Videotelefonate verwendet werden kann. Das bestätigte sich in unserem Test des Echo Show. Ähnliches hat möglicherweise auch Facebook im Sinn; das Unternehmen will die Videochat-Funktion im Facebook Messenger damit populärer machen. Prinzipiell stehen diese Funktionen schon für eine Reihe anderer Geräte bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)
  2. 84,99€
  3. 54,99€

SJ 29. Mär 2018

Erzähl doch mal bitte, was den übel ist an den anderen Smart Speakers?

SJ 29. Mär 2018

Ich versteh immer noch nicht ganz, wo der Datenskandal liegen soll. Die Leute haben...

Gamma Ray Burst 28. Mär 2018

Was kann schon schiefgehen wenn Facebook den Haushalt belauscht?

Gamma Ray Burst 28. Mär 2018

Naja, dass ist mehr oder weniger die Begründung für Facebooks laxen Umgang mit...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /