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Portal 2: Komplette und kostenpflichtige Mods

Wenn Valve selbst schon nicht an einer Fortsetzung für Portal 2 arbeitet, dann eben die Spieler selbst: Eine größere Gruppe kündigt eine Komplettmodifikation an. Gleichzeitig sorgt eine erste kostenpflichtige Mod für Diskussionen in der Community.
/ Peter Steinlechner
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Grafik von Aperture Tag: The Paint Gun Testing Initiative (Bild: Aperture Tag Team)
Grafik von Aperture Tag: The Paint Gun Testing Initiative Bild: Aperture Tag Team

Es ist wie bei Half-Life: Valve äußert sich trotz eines riesigen Faninteresses nicht zu einer Fortsetzung für Portal 2. Also nehmen einige Spieler die Sache selbst in die Hand. Sie stellen auf Steam Greenlight ihre geplante Komplett-Mod Portal Stories: Mel(öffnet im neuen Fenster) vor, die über 20 Maps und entsprechend viele Rätsel bieten soll.

Portal Stories Mel 2014 – Teaser
Portal Stories Mel 2014 – Teaser (01:29)

Eine Besonderheit ist die Hauptfigur Mel, die eigentlich bereits in Portal 2 im Mittelpunkt stehen sollte, bis die Entwickler die Handlung radikal geändert haben. In der geplanten Mod erwacht Mel nun aus einem langen Schlaf und muss sich dann mit einer eigentlich veralteten Version der Portalkanone auf den Weg machen.

Portal Stories: Mel soll aufwendig werden: Das Team verspricht neue Modelle, Animationen und Texturen sowie vertonte Dialoge. Die Mod ist schon weitgehend fertig und soll nach aktuellem Stand im April 2015 für Windows-PC, Mac OS und Linux erscheinen. Einzige Voraussetzung wird Portal 2 sein, weitere Kosten fallen nicht an.

Bei einer anderen, schon verfügbaren Mod für Portal 2 ist das anders. Sie trägt den Namen Aperture Tag: The Paint Gun Testing Initiative(öffnet im neuen Fenster) und ist für rund 7 Euro erhältlich. Damit sorgen sie für kontroverse Diskussionen innerhalb der Community, denn sie ist die erste kostenpflichtige Mod überhaupt für Portal 2. Sie bietet innerhalb einer neuen Kampagne zwar 27 Maps und ein frisches Spielgefühl, bei dem mehr Geschicklichkeit und Tempo gefragt ist. In der Szene sorgt das Geschäftsmodell der Mod trotzdem für viel Empörung.


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