Port Royal: Raytracing-3DMark sieht Titan V hinter Geforce RTX

Die neue 3DMark-Szene für Raytracing unter Windows 10 heißt Port Royal. Sie nutzt die RT-Core der Geforce RTX, weshalb eine Titan V abgeschlagen ist. Auf Geforce GTX und Radeon RX startet der Benchmark bisher nicht.

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3DMark Port Royal
3DMark Port Royal (Bild: Futuremark)

Futuremark hat Port Royal veröffentlicht, eine neue Szene für den 3DMark. Das finnische Studio stellt damit den ersten Raytracing-Benchmark für Micrsofts DXR-Schnittstelle (DirectX Raytracing) bereit, welche bisher abseits von Nvidias eigenen Techdemos nur von Battlefield 5 unterstützt wird. Damit Port Royal samt Raytracing läuft, muss Windows 10 v1809 installiert sein und es ist eine Grafikkarte erforderlich, für die DXR-kompatible Treiber bereitstehen, ansonsten verweigert der Test den Start.

Derzeit hat solche nur Nvidia für die Geforce RTX und für die ältere Titan V, was bedeutet, dass Raytracing auf diese Modelle beschränkt ist. Die Geforce RTX nutzen die integrierten RT-Cores zur Beschleunigung, die Titan V einen speziellen Cuda-Pfad, der über die regulären ALUs läuft. Die Benchmarks der PCGH zeigen, dass eine Titan RTX und eine Geforce RTX 2080 Ti deutlich über 30 fps schaffen, eine Geforce RTX 2080 knapp 30 fps und eine Geforce RTX 2070 ein bisschen mehr als 20 fps. Die Titan V erreicht - in diesem Fall eine wassergekühlte übertaktete Karte - nur 18 fps und ist daher so schnell wie die Geforce RTX 2060.

Port Royal wird in 1440p gerendert, seitens Futuremark wird Raytracing (anteilig) für Reflexionen und für Schatten verwendet. In der vorgeschalteten Demo, welche die Grafikkarte vor dem eigentlichen Benchmark aufheizt, wird noch eine dynamische globale Beleuchtung via Photon-Mapping auf Raytracing-Basis und generell eine aufwendige Flüssigkeitssimulation per Async Compute genutzt. Ein dedizierter CPU-Test fehlt.

Wer den 3DMark als Advanced- oder Professional-Edition besitzt, kann Port Royal einsetzen, alle anderen müssen die Basic-Edition für 2,50 Euro upgraden.

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