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Pornwall: Britischer Pornofilter blockt auch andere Inhalte

Nach Angaben von Internetprovidern soll die britische Pornwall auch politische Inhalte filtern. "Hier wird deutlich, dass David Cameron die Menschen schlafwandelnd in die Zensur führen will", sagte Jim Killock von der Open Rights Group.

Artikel veröffentlicht am ,
Premierminister David Cameron
Premierminister David Cameron (Bild: Andrew Winning/Reuters)

Der Pornofilter, den die britische Regierung bei Internet Service Providern installiert, wird auch für andere Inhalte eingesetzt. Das berichtet die digitale Bürgerrechtsorganisation Open Rights Group unter Berufung auf Internetprovider. Danach können die Nutzer Internetfilter aktivieren für die Themenbereiche "Pornografie, Gewaltdarstellungen, extremistische und terroristische politische Inhalte, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Suizid-Webseiten, Alkohol, Rauchen, Webforen, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren."

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Je nach Internetanbieter könne das Filterangebot unterschiedlich ausfallen. "Hier wird deutlich, dass David Cameron die Menschen schlafwandelnd in die Zensur führen will", kommentierte Jim Killock von der Open Rights Group.

Laut der BBC wird der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei das Filtersystem betreiben. Britische Huawei-Beschäftigte können entscheiden, welche Webseiten bei dem Provider Talktalk in die Filterung kommen.

Claire Perry, eine Beraterin des britischen Premierministers, und David Cameron selbst setzen sich für das Pornofilterprojekt ein. Der Premierminister will robuste Filtersysteme, die sich nur nach einer erfolgten Altersverifikation abschalten lassen.

Großbritannien führt nach bisherigen Planungen ab dem Jahr 2014 einen Pornofilter für alle Nutzer ein, der erst aktiv ausgeschaltet werden muss. Auch alle öffentlichen WLANs sollen vorinstallierte Pornofilter bekommen.

Im Oktober 2011 wurde berichtet, dass die Provider in Großbritannien zuerst Pornoinhalte für ihre Neukunden blockieren sollen. Die Provider, die das Abkommen mit Cameron unterzeichnet hatten, waren BT, Sky, Talktalk und Virgin. Von den Firmen werden 17,6 Millionen der 19,2 Millionen Breitbandnutzer des Landes versorgt.



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Rodolfo Valentino 31. Jul 2013

Sorry aber das glaub ich nicht. Ich glaube, dass die Männer eher durch die Emanzipation...

User_x 29. Jul 2013

...was?

azeu 29. Jul 2013

Wenn Du damit leben kannst vom Staat bevormundet zu werden - und genau darauf läuft es...

/mecki78 29. Jul 2013

Diese Theorie klingt so ein bisschen nach, ich traue es mich kaum zu schreiben, aber...

User_x 28. Jul 2013

Wenn es keine schulden gäbe, könnten die reichen nicht reich bleiben. Die Weltordnung...


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