Pornhub: Mastercard fordert strenge Regeln von Porno-Anbietern

Nach der Zahlungseinstellung an Plattformen wie Pornhub hat Kreditkarten-Anbieter Mastercard klare Regeln für eine Zusammenarbeit vorgelegt.

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Mastercard hat neue Regeln für Zahlungen an Porno-Anbieter.
Mastercard hat neue Regeln für Zahlungen an Porno-Anbieter. (Bild: Benoit Tessier/Illustration/File Photo/Reuters)

Der Kreditkartenanbieter Mastercard hat neue Regeln für seine Zahlungsdienste für Erwachsenen-Inhalte wie Pornografie vorgestellt. Notwendig sei demnach vor allem eine "klare, eindeutige und dokumentierte Zustimmung" von allen, die an der Produktion der Inhalte beteiligt sind, berichtet das Magazin Motherboard. Das gilt natürlich insbesondere für Darstellerinnen und Darsteller.

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Mastercard selbst begründet die neuen Regeln damit, dass das Unternehmen als Zahlungsdienstleister immer schon illegale Aktivitäten verboten habe, das sei aber im Zweifel nicht ausreichend gewesen. "Aus diesem Grund gehen wir heute noch aktiver gegen das Potenzial von unautorisierten und illegalen Inhalten für Erwachsene vor", schreibt das Unternehmen.

Neue Regeln nach Ausschluss von Pornhub

Hintergrund der neuen Regeln sind Auseinandersetzungen von Kreditkartenanbietern und Zahlungsdienstleistern wie Mastercard oder auch Visa mit großen Betreibern von Porno-Streamingseiten wie Pornhub. Die Kreditkartenfirmen hatten ihre Zahlungen an die Plattform Ende vergangenen Jahres eingestellt.

Sie begründeten dies mit Verweis auf rechtswidrige Inhalte wie Kindesmissbrauch, non-consensual Porn oder Rachepornos, die auf der Pornoplattform verfügbar gewesen sein sollen. Vorausgegangen war eine Kolumne in der New York Times, die Pornhub einen viel zu laxen Umgang mit illegalen Inhalten vorwarf.

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Pornhub selbst widerspricht den Vorwürfen. Der Porno-Streaminganbieter hat jedoch unmittelbar nach dem Rückzug der Kreditkartenfirmen seine Standards für Videos geändert und schließlich alle Videos entfernt, die nicht von verifizierten Konten hochgeladen wurden.

Mastercard verlangt von den Inhalteanbietern neben der dokumentierten Zustimmung künftig auch eine Alters- und Identitätsverifikation von dargestellten Personen, einen Überprüfungsprozess für Inhalte vor der Veröffentlichung, einen Prozess zum Entfernen illegaler Inhalte innerhalb von sieben Tagen sowie die Möglichkeit für dargestellte Personen, die Inhalte auf Nachfrage löschen zu lassen.

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quineloe 16. Apr 2021

Ach, wenn nur!

User_x 16. Apr 2021

Wir radieren alles schlechte aus... hm... Nationalsozialismus, Kommunismus, Maoismus...

Eierspeise 16. Apr 2021

KwT

niels_on 16. Apr 2021

Als Festivalbesucher von mind zwei Festivals auf denen in Dixies gefilmt wurde (siehe...

User_x 16. Apr 2021

Ja, gefangen in der Blase der Rechtschaffenden neuen ettiketierten Gesellschaft.



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