Abo
  • Services:
Anzeige
Lästiger Pop-up-Spam im Vodafone-Netz
Lästiger Pop-up-Spam im Vodafone-Netz (Bild: Screenshot Golem.de)

Pop-up-Spam: Vodafone stoppt Abzockversuch

Lästiger Pop-up-Spam im Vodafone-Netz
Lästiger Pop-up-Spam im Vodafone-Netz (Bild: Screenshot Golem.de)

In den vergangenen Tagen hatten iPhone-Besitzer im Vodafone-Netz mit Spam-Pop-ups zu kämpfen. Damit sollten Vodafone-Kunden zum Abschluss eines teuren Wochenabos gebracht werden. Der Betrugsversuch wurde erkannt und mittlerweile unterbunden.

Anzeige

Einige Tage lang wurden Vodafone-Kunden Opfer lästiger Spam-Pop-ups. Das Surfen im Browser wurde dem Nutzer erheblich verleidet. Dies betraf ausschließlich iPhone-Besitzer, auf Android-Geräten gab es die Probleme nicht. Bei den nervigen Pop-ups handelte es sich um Werbung, die beim Besuch seriöser Webseiten erschien und über einen Werbedienstleister ausgeliefert wurde, mit dem Vodafone zusammenarbeitet.

Geschlossene Abos werden nicht abgerechnet

Betroffene Kunden können beruhigt sein: Wer ein solches Abo versehentlich abgeschlossen habe, müsse dieses nicht bezahlen, sagte Vodafones Pressesprecher Volker Petendorf auf Nachfrage. Nach den Angaben von Vodafone hat ein Unternehmen die Werbeschaltungen ganz legal beim Werbedienstleister gebucht. Dieser hat nicht bemerkt, dass es sich dabei um eine Werbung handelte, mit der Kunden zu kostenpflichtigen Abos gedrängt werden sollten.

Die Werbeauslieferung erfolgt ausschließlich über Vodafones Dienstleister, somit erhielten Kunden die lästigen Pop-ups nicht mehr, sobald sie sich in ein WLAN eingebucht hatten. Nur wenn der Datenverkehr über das Mobilfunknetz von Vodafone lief, kam es zu den Problemen.

Werbe-Pop-up führte zu einer Quizseite

Und die Pop-up-Werbung war durchaus problematisch. Denn sie ließ sich nicht ohne weiteres wegbekommen. Es öffnete sich ein Fenster mit dem Text: "Glückwunsch! Du hast die Möglichkeit (1) tollen Preis zu erquizzen!" Darunter befand sich dann nur ein Ok-Knopf, es war nicht ohne weiteres möglich, das Pop-up anderweitig zu entfernen.

Wer dann auf ok gedrückt hat, kam noch immer nicht auf die Webseite, die der Nutzer im Browser öffnen wollte. Stattdessen öffnete sich eine Quizseite, die nur im Kleingedruckten darauf hinwies, dass die Teilnahme bedeutet, dass ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen wird. Und zwar würde das Ganze 4,99 Euro pro Woche kosten. Der Anbieter setzte laut Vodafone darauf, dass der Nutzer irgendwann entnervt alles wegklickt und am Ende das Wochenabo abschließt.

Pop-up-Auslieferung blieb eine Woche unbemerkt

Die ersten Werbeschaltungen begannen bereits am 5. Dezember 2014, aber es hat länger gedauert, bis der Betrugsversuch bemerkt wurde. Denn die Werbung wurde erst nur selten ausgeliefert, damit es nicht auffällt. Stück für Stück wurde immer mehr Werbung ausgeliefert. Am 10. Dezember 2014 sei es bemerkt und die Werbeschaltung unverzüglich noch am Vormittag beendet worden, sagte der Vodafone-Sprecher.

Der Vodafone-Sprecher betonte, dass der Werbedienstleister keinesfalls gehackt oder die Werbung illegal eingeschleust wurde. Über die Werbung wurde auch keine Schadsoftware ausgeliefert. Eigentlich sei die Werbeschaltung korrekt gewesen, der Inhalt hätte jedoch nicht ausgeliefert werden dürfen. Vodafone will nun dafür sorgen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Nach Aussage von Vodafone gab es einen vergleichbaren Vorfall bislang nicht.

Vodafones Zusammenarbeit mit Werbedienstleistern

Vodafone arbeitet seit vielen Jahren mit verschiedenen Werbedienstleistern zusammen. Wer dann im Vodafone-Netz surft, kann beim Besuch von Webseiten entsprechende Werbung erhalten. Diese wird demnach nicht von der betreffenden Webseite gebucht, sondern über die Vodafone-Partner. Die Werbetreibenden zahlen dafür und die Erlöse gehen an die Seitenbetreiber, auf deren Webseite die Werbung lief. Dies alles gilt nur, wenn die Webseite eben über das Vodafone-Mobilfunknetz aufgerufen wird, bei einer WLAN-Anbindung erscheint die betreffende Werbung nicht.

Die betreffende Werbung wird zwar nicht mehr ausgeliefert, falls sich das jedoch wiederholen sollte, soll es helfen, im Safari-Browser den Verlauf und die gespeicherten Webseiten-Inhalte zu löschen. Zusätzlich kann auch noch Javascript deaktiviert werden, aber das dürfte dazu führen, dass dann viele Webseiten nicht mehr vernünftig bedient werden können. Zudem können Vodafone-Kunden über den Kundendienst generell alle Mehrwertdienste blockieren, dann wird die Mobilfunkrechnung künftig damit nicht belastet.


eye home zur Startseite
Zwangsangemeldet 12. Dez 2014

Natürlich, aber rooten hilft in der Form, dass man einen im heutigen Internet...

elgooG 12. Dez 2014

Ok, also doch keine iPhone-Funktion. Solche Werbeeinblendungen gab es schon in den 90...

KuhTee 11. Dez 2014

Kann ich bestätigen, hatte ich ebenfalls. Android + Vodafone. Und definitiv VOR dem 5...

y.m.m.d. 11. Dez 2014

Man ist bei Vodafone stets bemüht seine Kunden bestmöglich bei ihren Kaufentscheidungen...

Applelobbyist 11. Dez 2014

Als ich die Überschrift las dachte ich die Preise für Red Verträge werden um 50% gesenkt.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  2. BFE Studio und Medien Systeme GmbH, Mainz
  3. PROJECT Immobilien GmbH, Nürnberg
  4. Cassini AG, verschiedene Standorte


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 49,79€
  3. 12,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  2. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  3. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen

  4. Playstation 4

    Sony macht Jagd auf SDK 4.5

  5. The Boring Company

    Musk plant Hyperloop-Tunnel von New York nach Washington

  6. Deep Learning

    Intel bringt Movidius Neural Compute Stick

  7. Unsichere Android-Version

    Verbraucherschützer verklagen Händler

  8. Building 8

    Facebook arbeitet an modularem Mobilgerät

  9. Remote Control

    Serienklassiker Das Boot wird VR-Antikriegsspiel

  10. TLS-Zertifikate

    Symantec fällt auf falschen Key herein



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Kryptowährungen Massiver Diebstahl von Ether
  2. Link11 DDoS-Angriffe nehmen wegen IoT-Botnetzen weiter zu
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  2. IETF 5G braucht das Internet - auch ohne Internet
  3. IETF DNS über HTTPS ist besser als DNS

  1. Re: Garagenbesitzer

    radde | 13:03

  2. Re: Längster Tunnel der Welt:

    Komischer_Phreak | 13:02

  3. Re: Nur Laien komprimieren

    Lapje | 13:01

  4. Gibts bei Ebay schon inklusive

    zacha | 13:00

  5. Re: Monorail

    Magroll | 12:59


  1. 12:38

  2. 12:29

  3. 12:01

  4. 11:48

  5. 11:07

  6. 10:58

  7. 10:51

  8. 10:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel